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Göttingen FlexStat bietet Göttinger Studenten viele Infos
Campus Göttingen FlexStat bietet Göttinger Studenten viele Infos
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16:02 10.04.2018
Von Heimatort bis Notenschnitt versorgt das Statistikportal FlexStat Studierende mit wichtigen Informationen über die Uni Göttingen. Quelle: dpa
Göttingen

Von den 31 654 Studierenden, die zurzeit die Universität Göttingen besuchen kommen 2177 aus Göttingen. Auch Kassel, Braunschweig, Hildesheim und Hannover sind unter den Top-Heimatstädten dabei, aber auch Hamburg und Berlin. Zahlen wie diese können Interessierte im Statistik-Portal FlexStat der Universität Göttingen abfragen.

„Das Portal ist insbesondere für Studierende gedacht“, erläutert Ricarda Oehlmann, die das Angebot bei der Uni Göttingen verantwortet. „Es soll einfach ein Mehr an Information für Studierende anbieten und über das Normale hinausgehen.“

Studierende können in FlexStat unter anderem abfragen, wie sie und ihre Kommilitonen im Leistungsvergleich abschneiden. Auch sonstige prüfungsrelevante Informationen wie Datum, Noten und die alles entscheidende Frage – bestanden oder nicht – können eingesehen werden. An- und Abmeldefristen für Studiengänge, Fakultäten und Dozenten finden sich hier, aber auch eine Übersicht der Leistungen, die Studierende im Ausland erbringen können und die in Göttingen anerkannt werden.

Wer sich für Kurse der Zentralen Einrichtung für Sprachen und Schlüsselqualifikation (ZESS) anmelden will, kann hier erfahren, welche Kurse derzeit noch frei sind und wann Anmeldeschluss ist. Für Studierende auch interessant: Das Portal zeigt, wie stark die einzelnen Kurse an der Universität ausgelastet sind.

Datengrundlage für die zahlreichen Informationen ist das FlexNow-System, mit dem die Universität die Prüfungen verwaltet. Studierende melden sich über dieses System zu den Tests an.

Studienberater könnten auf Basis von FlexStat gezielt einzelne Gruppen von Studierenden ansprechen und somit die individuelle Beratung verbessern, heißt es seitens der Universität. Auch von Prüfungsämtern wird das Portal genutzt. Die Verwaltung und das Controlling der Universität rufen daraus Daten beispielsweise zur Mittelvergabe ab.

Mittelfristig sollen aggregierte Daten über Studiengänge aus dem Portal in die Berichtssysteme der Universität integriert werden. Primär richtet sich FlexStat allerdings an die Studierenden.

Die Universität legt dabei großen Wert darauf, dass auch die Rechtssicherheit und die Anonymität der so erfassten Studierenden gewährleistet sind. Aussagen über Gruppen werden erst ab einer Mindestgröße von zehn Studierenden getroffen, um Rückschlüsse auf Einzelpersonen zu vermeiden. Nur Studienberater haben in beschränktem Umfang Zugang zu individuellen Prüfungsdaten.

Über das rein Fachliche hinaus hat FlexStat aber noch mehr zu bieten. So können Studentinnen und Studenten auch Angaben über Alter, Geschlecht und Herkunft ihrer Kommilitonen abfragen. So erfährt man dann beispielsweise, dass Biochemie-Studenten mit durchschnittlich 22 Jahren zu den Jüngsten in Göttingen gehören, während Pädagogik-Studierende mit 41,6 Jahren das andere Ende der Altersskala besetzen.

Studentinnen sind besonders in den Sprachen, in Kunstgeschichte, Geschlechterforschung und Psychologie stark vertreten – teils sogar zu 100 Prozent – während ihre männlichen Kollegen in den naturwissenschaftlichen Fächern stark vertreten sind. Spitzenreiter hier ist die Angewandte Informatik mit 87 Prozent.

Größter Einzelstudiengang ist mit 2295 Studierenden die Rechtswissenschaft, gefolgt von Medizin (2102) und der Betriebswirtschaftslehre (1626).

Beim Vornamen-Ranking landen Julia (237 Studentinnen), Katharina (205) und Laura (196) vor Alexander (191 Studenten), Lukas (178) und Daniel (173). Bei den Geburtstagen indes gibt es keine klaren Favoriten. Sie verteilen sich relativ gleichmäßig über das ganze Jahr.

Von Axel Wagner

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