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Kindliche Hirntumore bekämpfen

Spende für UMG-Kinderonkologie Kindliche Hirntumore bekämpfen

In Deutschland erkranken jährlich 550 Kinder und Jugendliche an einem Hirntumor. Der Verein „Menschen für Kinder“ aus Mittelhessen unterstützt die Forschungsarbeit auf diesem Gebiet in der Kinderonkologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) seit einigen Jahren - in diesem Jahr mit einer 40.000 Euro-Spende.

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Spendenübergabe auf der Kinderkrebsstation 4031.

Quelle: r

Göttingen. Zugute kommt die Spendensumme einem Forschungsprojekt, in dem spezifische Therapiestrategien entwickelt werden für besonders aggressive kindliche Hirntumore, den sogenannten Ponsgliomen. Erforscht werden sie von der Abteilung Pädiatrische Hämatologie und Onkologie der UMG-Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, teilte die Klinik mit.

Zusätzlich zur Geldspende hatten Dieter Greilich, Jens Hebstreit und Wolfgang Grommet, Vorstandsmitglieder des Vereins „Menschen für Kinder“, einen Handwagen voller weiterer Geschenke mitgebracht - darunter ein Bobby-Car mit extra leise laufenden Reifen. Diese verteilten sie an die Kinder auf der Kinder-krebsstation 4031 des Universitätsklinikums in Göttingen.

„In dem Forschungsvorhaben wollen wir eine spezifische Therapiestrategie entwickeln, die direkt an den genregulatorischen Veränderungen durch die besagte Histon-Mutationen angreift“, sagt Prof. Christof Kramm, Leiter der Abteilung Pädiatrische Hämatologie und Onkologie. Damit werde ein Forschungsvorhaben weitergeführt, das der Verein „Menschen für Kinder“ in den Vorjahren bereits unterstützte. Kramm: „Wir glauben, dass wir jetzt verschiedene Medikamente an der Hand haben, die in der geeigneten Kombination die besondere Aggressivität dieser kindlichen Hirntumoren zumindest im Labor deutlich vermindern kann. Ob sich das so auch in weiterführenden Experimenten bestätigt und sich auf Tiermodelle übertragen lässt, ist Gegenstand des geförderten Projektes.“ jes

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