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Fragen zur sozialen Lage der Studierenden

Erhebung des Studentenwerks Fragen zur sozialen Lage der Studierenden

Eine neue Sozialerhebung startet das Deutsche Studentenwerk (DSW) im Mai. Die anonyme Befragung von 75 000 deutschen Studierenden nach dem Zufallsprinzip hat für das Studentenwerk Göttingen eine besondere Bedeutung, weil es eine eigene regionale Auswertung plant. 

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Studentenleben in Göttingen: Das Studentenwerk erhebt Daten über die soziale Lage.

Quelle: SW

Die Göttinger Erhebung hat sich bewährt. Auch in diesem Jahr soll sie Erkenntnisse über die soziale Lage der Göttinger Studierenden bringen. „In Zeiten immer knapper werdender staatlicher Finanzmittel müssen wir unser Beratungs- und Serviceangebot so optimal wie möglich an den Bedürfnissen der Studierenden ausrichten“, erläutert Prof. Jörg Magull, der Geschäftsführer des Studentenwerks. Daher hofft er, dass alle Göttinger Studierenden, die einen Fragebogen erhalten haben, diesen ausfüllen und rechtzeitig an das Hochschul-Informationssystem in Hannover zurückschicken, das die Erhebung durchführt.

Soziale Herkunft

Nach Angaben des Studentenwerks, konnt in den jüngsten Auflagen der Sozialerhebung nachgewiesen werden, wie sozial selektiv das deutsche Hochschulsystem ist. Für Deutschland gelte immer noch: Ob jemand studiert oder nicht, hängt ganz entscheidend von der sozialen Herkunft ab. So habe die 18. Sozialerhebung nachgewiesen, dass von 100 Akademiker-Kinder 83 studieren, von 100 Kindern aus nicht-akademischen Familien sind es nur 23. Ob die Hochschulreformen an der bisherigen Verteilung von Bildungschancen etwas ändern werden, das ergebe sich aus der Sozialerhebung, so Magull.

Die Ergebnisse der 19. Sozialerhebung sollen im Frühjahr 2010 vorgestellt werden, ein Sonderbericht zu Bachelor-Studierenden im Frühjahr 2011. Auch für Niedersachsen ist eine Sonderauswertung vorgesehen. Finanziert wird die Erhebung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

jes

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