Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Frauen bemerken drohenden Infarkt oft nicht
Campus Göttingen Frauen bemerken drohenden Infarkt oft nicht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:48 14.12.2009
Frauentypische Symptome beim Herzinfarkt: Übelkeit und Schmerzen im Rücken. Quelle: Tk
Anzeige

Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen jedoch, dass im Jahr 2008 insgesamt 211 881 Frauen und 151 904 Männer einem Herzinfarkt erlagen oder an Herz-Kreislauf-Versagen starben. Die Wissenschaft erklärt dies damit, dass Frauen aufgrund der Mehrfachbelastung durch Beruf, Haushalt und Familie zunehmend unter einem extrem hohen Druck stehen. Hinzu komme: „Viele Frauen kommen nicht auf die Idee, dass ihnen ein Infarkt droht“, sagt Maria Schwormstedt, Ärztin bei der TK. Denn die vermeintlich klassischen Symptome für einen Infarkt wie Engegefühl und Schmerzen im Brustkorb fehlen oftmals.

Laut der Forsa-Umfrage wissen mehr als die Hälfte der Befragten nicht, dass Männer und Frauen unterschiedliche Symptome zeigen können. Fast jeder Zweite der 18- bis 35-Jährigen ist der Meinung, dass die Symptome eines Herzinfarktes bei Männern und Frauen gleich sind. Die Folge: Symptome werden häufig nicht ernst genommen oder nicht erkannt.

„Frauentypische Symptome beim so genannten „Eva-Infarkt“ können zum Beispiel ungewöhnliche Müdigkeit und Schwäche, anhaltende Schlafstörungen, Kurzatmigkeit, Übelkeit und Erbrechen bei körperlicher Belastung, Schmerzen im Oberbauch, am Hals und im Nacken sein“, erläutert Schwormstedt.
Die Zeitspanne zwischen dem Auftreten eines Herzinfarktes und der Einlieferung in ein Krankenhaus bestimme die Überlebenschancen. Treten Symptome auf, müsse unverzüglich der Notarzt über den Rettungsdienst gerufen werden.

Von chb

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bei der Typisierungsaktion „Studenten retten Leben“ haben sich an zwei Tagen Anfang Dezember 687 Studierende als potentielle „Lebens-Spender“ bei der Knochenmark- und Stammzellspenderdatei Göttingen (KMSG) an der Universitätsmedizin Göttingen registrieren lassen.

16.04.2013

Die Hochschule bietet in Deutschland einmalige Voraussetzungen für Biodiversitätsforschung in einem interdisziplinären Netzwerk“, begründet Dr. Holger Kreft seine Entscheidung, das Göttinger Angebot anzunehmen. Er gehört zu der Gruppe von vier Nachwuchswissenschaftlern, die die Universität Göttingen für ihr Free-Floater-Programm, das aus Mitteln der Exzellenzinitiative finanziert wird, berufen hat.

11.12.2009
Göttingen Chemie und Physik - Forschungsstark in Folge

Zum dritten Mal in Folge haben es die Fächer Chemie und Physik der Universität Göttingen in die Riege der Forschungsstarken geschafft im Forschungs-Ranking 2009 des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE).

Beitrag in GT-TV

11.12.2009
Anzeige