Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen GWDG Göttingen zuständig für neuen Cloud-Service für Hochschulen
Campus Göttingen GWDG Göttingen zuständig für neuen Cloud-Service für Hochschulen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:58 16.07.2018
Es gibt einen neuen Cloud-Service für niedersächsische Hochschulen. Quelle: r
Göttingen

Verantwortlich für die technische Umsetzung des Projekts ist die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung Göttingen (GWDG).

Am vergangenen Dienstag, 10. Juli, ist die Plattform, die für 210 000 Nutzer ausgelegt ist, online gegangen. Bei Academic Cloud handelt es sich um ein gemeinsames Projekt von ownCloud, einer freien Software für das Speichern von Daten auf einem eigenen Server, und des Landesarbeitskreises Niedersachsen für Informationstechnik und Hochschulrechenzentren (LANIT). Unterstützt wird das Projekt vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

„Die Academic Cloud wurde speziell für den Einsatz in Bildung und Forschung entwickelt, wo deutlich höhere Anforderungen bei den Themen Sicherheit und Datenschutz bestehen“, teilt die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung Göttingen (GWDG) mit. Sie ist zuständig für die technische Umsetzung des Projektes. Academic Cloud ermögliche im Gegensatz zu den meisten Diensten den Betrieb auf eigenen Servern.

Zentrale Plattform zum Teilen von Daten

„Die Idee hinter der Academic Cloud ist es, Studierende und Mitarbeiter von Hochschulen in Niedersachsen mit einem wachsenden digitalen Dienstleistungsportfolio zu unterstützen“, schreibt die GWDG. Die Cloud biete dabei Dienstleistungen sowohl für Studium, als auch für Forschung. So sollen Studierende und Forschende über eine zentrale Plattform Daten mit anderen Personen oder Gruppen teilen und bearbeiten können.

Studierende und Mitarbeiter der Hochschulen benötigten lediglich eine gültige Benutzerkennung (Nutzername und Passwort) ihrer Hochschule um auf die Cloud zugreifen zu können. Die Anmeldung erfolge dabei immer an der Hochschule des Teilnehmers, eine Übertragung von Passwörtern finde nicht statt, was die Sicherheit zusätzlich erhöhe. Die Academic Cloud könne entweder direkt im Browser genutzt, oder über eine App synchronisiert werden.

Bereits vor dem offiziellen Start war Academic Cloud an mehreren Hochschulen in Niedersachsen verfügbar. Pilotteilnehmer des Projektes waren die Technische Universität Clausthal, die Hochschule Emden/Leer, die Hochschule Hannover, die Medizinische Hochschule Hannover, die Universität Hildesheim und die Universität Vechta.

Nach Nordrhein-Westfalen setzt auch Niedersachsen auf ownCloud-Technologie

Niedersachsen ist das zweite Bundesland, dass auf die Technologien von ownCloud setzt. Bereits 2015 ging mit „Sciebo” in Nordrhein-Westfalen die erste Bildungs- und Forschungs-Cloud an den Start. Dieses Projekt habe sich mit über 100 000 aktiven Nutzern zu einem echten Erfolgsprojekt entwickelt, so die GWDG.

„Wir freuen uns, dass immer mehr Hochschulen auf offene Cloud-Lösungen setzen. Bildung und Forschung leben vom gegenseitigen Austausch und mit unserer Software hoffen wir, dieses wissenschaftliche Grundprinzip mit Hilfe von Open Source mit Leben zu füllen”, sagt Holger Dyroff, Geschäftsführer und COO von ownCloud.

Von Filip Donth

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Für eine Studie soll in den kommenden Wochen an vier verschiedenen Besucher-Einrichtungen im Nationalpark Harz die Barrierefreiheit getestet und bewertet werden.

15.07.2018

Die Juso-Hochschulgruppe übt Kritik an der Bilanz des Allgemeinen Studierenden Ausschusses (AStA) zum Festival der Vielfalt. Getadelt wird in erster Linie der finanzielle Aufwand. Aljoscha Dalkner wirft dem AStA eine Falschbehauptung vor und fordert eine Entschuldigung.

14.07.2018

Großer Zuspruch für das Campusfestival des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Universität Göttingen: Etwa 1500 Interessierte besuchten das „Festival der Vielfalt“ am Freitag. Eine Reihe von Workshops und Info-Ständen thematisierten Diversität und Nachhaltigkeit.

13.07.2018