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Gagen reichen nicht zum Überleben

Jazzmusiker Gagen reichen nicht zum Überleben

Für viele Jazzmusiker reichen die Gagen nicht, um den Lebensunterhalt zu finanzieren. Das hat eine Umfrage von der Union Deutscher Jazzmusiker mit der Universität Hildesheim ergeben.

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Jazz: Für viele Berufsmusiker sind die Gagen in dem Musikgenre zu knapp.

Quelle: dpa

Hildesheim. "Wir sehen, dass sehr viele Leute nur schwierig mit Jazz ihren Lebensunterhalt verdienen können", sagte der Geschäftsführer der Union Deutscher Jazzmusiker (UDJ), Jonas Pirzer. Darauf deute auch das Ergebnis der Umfrage hin. Der Verband hatte mit der Universität Hildesheim online Musiker befragt. Knapp 1400 Befragte äußerten sich zu ihrem Jahreseinkommen. Davon gaben knapp 70 Prozent an, mit Auftritten und Musikunterricht weniger als 12 500 Euro im Jahr zu verdienen.

Das hänge zum einen mit niedrigen Gagen zusammen, sagte Pirzer, aber zum Beispiel auch damit, dass manche Förderprogramme auf Popkünstler ausgerichtet seien. Die Umfrage lässt keine Rückschlüsse auf alle Jazzmusiker zu. Bei Befragungen von Musikern gibt es eine Schwierigkeit - nicht alle sind in einer Liste registriert.

Das macht es schwer, alle Musiker zu erwischen oder eine Stichprobe zu ziehen. Würde man nur Musiker fragen, die einem Verband angehören, fielen viele heraus. Die Macher der neuen Befragung wollten möglichst viele Jazzmusiker erreichen und verschickten über Verbände, Vereine und soziale Medien den Link zu einer umfassenden Online-Befragung. dpa

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