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Göttingen Gedenktafel für Von Segner
Campus Göttingen Gedenktafel für Von Segner
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12:36 22.02.2018
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Göttingen

Über eine Gedenktafel für den Naturwissenschaftler Johann Andreas von Segner berät sich der Ausschuss für Kultur und Wissenschaft des Stadtrates Göttingen am Donnerstag, 22. Februar. Von Segner gilt als Vater der Turbinentechnik. Er lehrte in den Jahren 1735 bis 1755 in Göttingen.

Den Antrag auf Anbringung der Tafel stellte Iren Rab. Für die Tafel spreche ein Gutachten vom Denkmalbeauftragten der Universität Göttingen, Peter Aufgebauer. Sie könnte am Haus an der Mühlenstraße 4 angebracht werden.

Von Segner wurde 1704 im Königreich Ungarn geboren. In Jena studierte er Medizin und wurde zum Professor ernannt. Der Wissenschaftler, der als eitel und notorisch streitsüchtig galt, folgte 1735 einem Ruf nach Göttingen. Hier wurde die Professur für Mathematik und Naturlehre eigens für ihn geschaffen. Von Segner war Universalgelehrter, der in Göttingen auch Dekan der medizinischen Fakultät war. Mit seinen Forschungen in der Mechanik der Flüssigkeiten fand er internationale Anerkennung. Der Forscher war Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften, der auch Carl Friedrich Gauß und Georg Christoph Lichtenberg angehörten. Das „Segnersche Wasserad“ funktioniert nach Bewegungsprinzipien von Flüssigkeiten, die heute noch genutzt werden, um Rasensprenger zu bauen. Der Bau der Göttinger Universitätssternwarte, die in der heutigen Turmstraße 7 errichtet war, wurde von Von Segner geplant und geleitet.

Von Julian Habermann

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