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Georgia Augusta nimmt mit vier Projekten an Wettbewerb teil

Zweite Runde der Exzellenzinitiative Georgia Augusta nimmt mit vier Projekten an Wettbewerb teil

Die Exzellenzinitiative für Hochschulen geht in die zweite Runde. Der im Jahr 2005 von Bund und Ländern initiierte Wettbewerb wird im März mit Ausschreibung der zweiten Programmphase von 2012 bis 2017 fortgesetzt. Für das Auswahlverfahren um die besten Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und Zukunftskonzepte gibt das Land Niedersachsen den Hochschulen jweils bis zu 70       000 Euro für die Ausarbeitung von Antragsskizzen und Vollanträgen, teilte am Freitag das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) mit.

„Die Erfahrungen aus der ersten Programmphase haben gezeigt, dass der Wettbewerb nicht nur wissenschaftliche Exzellenz verlangt, sondern auch vollen Einsatz der gesamten Hochschule schon bei der Vorbereitung.“, sagte Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU). „Wir sind fest entschlossen, die erfolgreiche Beteiligung Niedersachsens in der ersten Runde der Exzellenzinitiative weiter auszubauen.“

Entschlossen zur Teilnahme ist auch die Universität Göttingen, die schon in der ersten erfolgreich war und seit 2007 zu den neun deutschen Spitzenuniversitäten zählt. Universitätspräsident Prof. Kurt von Figura hatte im September schon „die Vorbereitung auf die nächste Runde der Exzellenzinitiative“ angekündigt. Auf Tageblatt-Anfrage teilte Universitätssprecher Dr. Bernd Ebeling gestern mit, dass sich die Georgia Augusta mit zwei Projekten in der Förderlinie I (Graduiertenschulen) und zwei weiteren Projekten in der Förderlinie II (Exzellenzcluster) beteiligen werde. Zum jetzigen Zeitpunkt wolle er die Fachgebieten nicht bekanntgeben, so Ebeling. Eine erneute Beteiligung an der zweiten Runde der Exzellenzinitiative sei von der Universität Göttingen „nie in Frage gestellt worden“, betonte Ebeling.

Niedersachsen konnte insgesamt rund 8,7 Prozent der ausgeschriebenen Fördermittel von insgesamt 1,9 Milliarden Euro einwerben. Insgesamt fließen rund 165 Millionen Euro nach Niedersachsen, davon werden etwa 41 Millionen durch das Land finanziert – die Finanzierung zwischen Bund und Sitzland ist nach dem Schlüssel 75:25 verteilt. Für die zweite Runde wollen Bund und Länder bis 2017/18 bis zu 2,7 Milliarden Euro bereitstellen.

Angela Brünjes

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