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Geschichte allerorten

Göttinger Wissenschaftler präsentieren landeskundliche Regionalkarte Geschichte allerorten

Wissenschaftler der Universität Göttingen haben eine topografische Karte zur Geschichte und Landeskunde der Region Goslar-Bad Lauterberg erstellt.

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Die Karte zeigt Standorte der vergangenen und erhaltenen Überreste und Stätten im westlichen Harz zwischen Vienenburg und Bad Sachsa.

Quelle: EF

Göttingen. Die Karte aus der Reihe „Regionalkarte zur Geschichte und Landeskunde Niedersachsens“ zeigt Standorte der vergangenen und erhaltenen Überreste und Stätten im westlichen Harz zwischen Vienenburg und Bad Sachsa, die die historische Entwicklung der Region maßgeblich geprägt haben. Dazu gehören beispielsweise vor- und frühgeschichtliche Siedlungen und Grabanlagen, mittelalterliche Wüstungen und Wehranlagen, historische Bergbauanlagen, Gerichtsorte und Richtstätten, Klöster, Straßen und Zollstellen.

Die beiden Kartenblätter im Maßstab 1:50.000 werden ergänzt durch ein 150-seitiges Erläuterungsheft mit Einführungen in die politische und territoriale Entwicklung, die Ur- und Frühgeschichte sowie die Bergbau-, Siedlungs- und Kirchengeschichte. Auf einer CD finden sich digitale Versionen der Karten und des Heftes sowie Abbildungen und Verzeichnisse zu Verwaltungs- und Gerichtsbezirken, zur kirchlichen Gliederung und zur Wirtschaftsgeschichte.

Das Institut für Historische Landesforschung der Universität Göttingen erstellt seit 1964 Karten zur Geschichte des Landes Niedersachsen und zu historischen Siedlungs-, Wirtschafts- und Kulturraumphänomenen. In der Reihe „Regionalkarte zur Geschichte und Landeskunde Niedersachsens“ sind bisher 25 Kartenblätter in Zusammenarbeit mit lokalen Experten und dem Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen entstanden.

Die Regionalkarte macht erstmals historische Phänomene von der Vorgeschichte bis zum Zweiten Weltkrieg sichtbar und erschließt so die geschichtliche Dimension der Landschaft, Jeder Karte liegen etwa drei Jahre Forschung und Produktion zugrunde.

Die Kartierung des niedersächsischen Harzes wurde finanziell gefördert von der Hermann-Reddersen-Stiftung, der Klosterkammer Hannover, der Braunschweigischen Stiftung und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft.

Weitere Informationen: http://goo.gl/UNmwqZ

pug

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