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Göttingen knüpft Netzwerk mit den Kommunen

Beisiegel in Hann. Münden Göttingen knüpft Netzwerk mit den Kommunen

Acht Besuche und damit Kontakte zu Vertretern von elf Städten, Gemeinden oder Landkreisen hat sich Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel für eine Tour durch Südniedersachsen vorgenommen. Damit wollte sie in Erfahrung bringen, was Region und Universität verbindet und wo zusammengearbeitet werden kann.

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Wissenstransfer: Bürgermeister Wegener, Dezernent Ludwig, Stadtsprecherin Bytom und Universitätspräsidentin Beisiegel im Bürgermeister-Büro im Rathaus Hann. Münden

Quelle: JES

Hann. Münden. Mit einem Besuch in Goslar wird die Südniedersachsentour von Universitätspräsidentin Beisiegel demnächst enden.

„Meine Sommerreise ist der Auftakt, ein Netzwerk mit den Kommunen in der Region zu bilden“, erklärt Beisiegel ihr Ziel. Die Reise gibt die Möglichkeit, Projekte am Wissenschaftsstandort Göttingen vorzustellen. Denn Beisiegel betont auch bei ihrem Besuch in Hann. Münden, dass der Verbund von Forschungsinstituten und Universität in Göttingen viele Projekte gemeinsam auf den Weg bringt

. Einige davon entstehen in Kooperation mit Unternehmen in der Region. Deren Städte und Gemeinden wiederum können sich nach Ansicht von Beisiegel bei einigen einbringen. Harald Wegener und seinem Team im Rathaus von Hann. Münden stellte die Universitätspräsidentin unter anderem das Welcome Center vor, das in Göttingen am Bahnhof entstehen soll.

Aber auch das Forum Wissen, das die Sammlungen der Universität in wechselnden Präsentationen darstellen soll, kann Themen aus der Region, die zur Wissensvermittlung passen, aufnehmen.

In Hann. Münden machte Bürgermeister Wegener besonders aufmerksam auf einstige Verbindungen zur Georg-August-Universität, deren Forstliche Fakultät bis 1970 in der Dreiflüssestadt ihren Sitz hatte. Der Forstbotanische Garten sei aus dieser Zeit noch vorhanden und die Stadt verfüge über einen Stadtwald mit 2700 Hektar. Beide Areale, so Wegener, seien für studentische Projekte geeignet.

Für Beisiegel war das ein interessanter Anhaltspunkt ebenso wie die Vorschläge von Tourismus-Leiterin Antje Jahn für studentische Seminararbeiten auf dem Gebiet des Tourismus und der Landschaftsplanung.

Lernorte für Studenten aber auch Schüler in Hann. Münden zu schaffen, ist für Beisiegel ebenso eine Überlegung wert wie ein gemeinsames Angebot, die Gärten der Universität vorzustellen – auch den forstbotanischen Garten in Hann. Münden. „Wir müssen die Region mitnehmen und unseren Gästen die Städte in der Region zeigen“, erklärte Beisiegel. Sie erläuterte, dass insbesondere internationale Studierende und Wissenschaftler interessiert seien an der Region.

Insgesamt habe die Südniedersachsentour sie bestätigt, dass mehr Zusammenarbeit möglich sei, so Beisiegel. Mündens Bürgermeister betonte, dass es bereits Kooperationen mit den Universität gebe. Die Aktivitäten der Hochschule und am Wissenschaftsstandort Göttingen generell nehme man in Hann. Münden wahr und setze auch auf neue Projekte:

Hann. Münden will mit einem Schwergutterminal an der Weser die Wasserstraße wieder stärker für den Gütertransport bis zur Nordsee nutzen. „Dafür sind auch Wissenschaft und Forschung gefragt, neue Technologien für den Wasserverkehr zu entwickeln“, erklärte Wegener. Der wird schon bald die Universitätspräsidentin wieder im Rathaus von Hann. Münden begrüßen können: Zur traditionellen 33. Stapelmahlzeit am Sonnabend, 7. November, hält Beisiegel die Stapelrede.

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