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Göttinger Chemiker forschen in Dänemark

Kristallographie-Labors Göttinger Chemiker forschen in Dänemark

Chemiker der Universität Göttingen sind an einer neuen internationalen Forschungseinrichtung in Dänemark beteiligt: Mehrere Doktoranden aus dem Arbeitskreis von Prof. Dietmar Stalke wirken an Projekten des Zentrums für Materialwissenschaftliche Kristallographie (CMC) mit. 

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Mit Laserlicht und Röntgenstrahlung Strukturen bestimmen:  Der Kristall an der Spitze eines Glasfadens bei Tageslicht (links) und leuchtend er bei der Bestrahlung mit UV-Licht türkis.

Quelle: pug

"Die internationale Zusammenarbeit am CMC bietet unseren Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit, Beugungsexperimente an den weltweit besten Neutronen- und Röntgenquellen durchzuführen“, betont Prof. Stalke, der am Institut für Anorganische Chemie der Universität Göttingen lehrt und forscht. Nach Angaben von Prof. Stalke ist die Kooperation mit dem CMC auch von Bedeutung für einen neuen Studiengang Materialwissenschaften, der derzeit fakultätsübergreifend an der Georgia Augusta aufgebaut wird und zum Wintersemester 2009/2010 zum ersten Mal belegt werden kann.

Die Projektpartner am CMC werden Grundlagenforschung in den Materialwissenschaften betreiben und die Eigenschaften von Stoffen auf atomarer und subatomarer Ebene untersuchen. Dafür stellt die Danish National Research Foundation Fördermittel in Höhe von zwölf Millionen Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren zur Verfügung. 

Neue Inforamationsspeicher

An dem Zentrum sind drei der weltweit führenden Kristallographie-Labors an Großforschungsanlagen in Japan und den USA beteiligt. Die Forschungsarbeiten befassen sich mit zentralen Fragen der Materialwissenschaften. So geht es zum Beispiel um die Optimierung von molekularen Magneten für neue Formen von Informationsspeichern oder auch um die Keimbildung bei Kristallisation und Nanopartikeln. Die Forscher suchen zudem nach Wasserstoff-Speichermedien sowie nach Lösungen für aktuelle Energieprobleme.

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