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Göttinger Dekan Kroemer bleibt Vorsitzender des Fakultätentages

Einstimmig gewählt Göttinger Dekan Kroemer bleibt Vorsitzender des Fakultätentages

Der Medizinische Fakultätentag (MFT) der Bundesrepublik Deutschland hat in Kiel auf der Mitgliederversammlung des 76. Ordentlichen Medizinischen Fakultätentages Prof. Heyo K. Kroemer, Vorstand Forschung und Lehre, Dekan der medizinischen Fakultät und Sprecher des Vorstandes der Universitätsmedizin Göttingen einstimmig für weitere drei Jahre in seinem Amt als Präsident des MFT wiedergewählt, teilte die Universitätsmedizin Göttingen am Montag mit.  

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Prof. Heyo K. Kroemer

Quelle: EF

Kiel/Göttingen. Für die zweite Amtszeit sieht Kroemer die Schwerpunkte seiner Arbeit in der momentanen Forschungssituation in der Universitätsmedizin, den Ausbau und die Verbesserung einer forschungsnahen Krankenhaus-Informationstechnologie-Struktur, die Veränderungen durch neue Governance-Modelle sowie die Exzel-lenzdebatte. „Dabei wird sich die Universitätsmedizin entsprechend positionieren müssen, um eine Folgefinanzierung für ihre vielfältigen Aktivitäten in der Exzellenz-initiative sicherzustellen. Insgesamt wird sich der MFT weiterhin kritisch und konstruktiv in die politische Diskussion einbringen“, sagt Kroemer. Dies betreffe auch die Qualität in der Ärzteausbildung. Entsprechende Rahmenbedingungen müssten formuliert werden und darauf abzielen, die Anforderungen eines Medizin-studiums in Deutschland so zu definieren, dass ein qualitätsgesicherter Zugang zum Beruf des Arztes gewährleistet ist. Das Medizinstudium müsse aufgrund der hohen Verantwortung, die der Arztberuf für den Einzelnen und die Gesellschaft mit sich bringt, zudem zwingend eine wissenschaftlich-fundierte Ausbildung sein, so Kroemer.

 

Der Medizinische Fakultätentag der Bundesrepublik Deutschland (MFT) ist der Zusammenschluss der Medizinischen Ausbildungs- und Forschungsstätten Deutschlands, die in über 70 verschiedenen Studiengängen für die Ausbildung von rund 93.000 Studierenden der Human- und Zahnmedizin sowie der Gesundheitswissen-schaften Sorge tragen. Stimmberechtigte Mitglieder sind 36 deutsche Medizinische Fakultäten, hinzukommen Gastfakultäten aus dem In- und Ausland.

 

Die Medizinischen Fakultäten und Fachbereiche in Deutschland betreiben Lehre und klinische Forschung auf international anerkanntem Niveau zum Wohle der Patienten und zur Sicherung des medizinischen und wirtschaftlichen Fortschritts. Ihre Partner vor Ort sind die Universitätsklinika. Sie gewährleisten damit die flächendeckende medizinische Versorgung der Zukunft. Durch exzellente Leistungen der Grundlagenforschung und der patientenbezogenen Forschung stärken sie die Wissenschaftslandschaft maßgeblich. Gemeinsam werben die hochschulmedizinischen Einrichtungen jährlich mehr als 1,5 Milliarden Euro Drittmittel für Forschungsvorhaben ein. eb

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