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Göttinger Experten untersuchen Nutztierhaltung

Agrarprodukte Göttinger Experten untersuchen Nutztierhaltung

Die Nutztierhaltung und ihre Akzeptanz und Wahrnehmung in der Gesellschaft hat ein Forschungsprojekt unter Beteiligung der Universität Göttingen zum Thema. Die Ergebnisse sollen helfen, dass die Nutztierhaltung messbar verbessert wird, teilte das Braunschweiger Thünen-Institut mit.

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Quelle: dpa

Braunschweig/Göttingen. Acht Forschergruppen, darunter die Abteilung Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte der Universität Göttingen, wollen mit dem Verbundprojekt „SocialLab“ eine Annäherung schaffen. Ziel des Projektes ist, die gesellschaftliche Kritik differenziert zu durchdringen und Wege für eine Verbesserung der Nutztierhaltung aus Sicht der Gesellschaft aufzuzeigen. Dafür beschreiten die Wissenschaftler neue, interdisziplinäre Wege: Im Forschungsverbund kombinieren sie innovative Methoden, mit denen sie die Akzeptanz und Wahrnehmung der Nutztierhaltung aus dem Blickwinkel unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen wie Verbraucher, Landwirte oder Handelsunternehmen zeitnah analysieren. Die Ergebnisse sollen helfen, die Aktivitäten der Marktteilnehmer sowie die Gestaltungsmaßnahmen der Politik so auszurichten, dass die Nutztierhaltung messbar verbessert wird. Handel und Landwirte werden in die Lage versetzt, auf die Ansprüche der gesellschaftlichen Gruppen besser einzugehen und neue Produkte auf der Grundlage innovativer Haltungsverfahren zu etablieren.

 

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert das dreijährige Vorhaben mit knapp 2,4 Millionen Euro. „Die Tierwohlinitiative ‘Eine Frage der Haltung‘ unseres Ministeriums fußt auf Dialog und Verständnis. Hier setzt das von uns geförderte Projekt ‘Social Lab‘ an. Wichtig ist, dass wir ein gemeinsames Verständnis zum Verhältnis von Mensch und Tier entwickeln, was dies speziell für die Nutztierhaltung konkret bedeutet. Dabei geht es dann nicht nur um die Haltung im Stall, sondern auch um die Haltung in den Köpfen“, sagte Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth (CDU).

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