Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Göttinger Fakultät für Physik verabschiedet Absolventen

Preise für Lehre und Studium Göttinger Fakultät für Physik verabschiedet Absolventen

Die Fakultät für Physik der Universität Göttingen verabschiedet am Freitag, 18. Dezember, ihre Absolventen. In der Festveranstaltung "Dies Physicus" werden Abschlussarbeiten ausgezeichnet und der Festvortrag behandelt ein Thema der Elektronenmikroskopie.

Voriger Artikel
Orthobionik-Studiengang in Göttingen: Erste Absolventen
Nächster Artikel
DFG fördert Forschergruppe der Universitäten Kassel und Göttingen

Preisträgerin: Stephanie Mildner.

Quelle: EF

Göttingen. Der Jan Peter Toennies-Physikpreis würdigt die beste experimentelle Dissertation aus dem Bereich der Materieforschung, die Dr. Berliner-Dr. Ungewitter-Stiftung würdigt die besten Masterabschlüsse des Sommersemesters 2015 und des laufenden Wintersemesters. Außerdem wird die Robert Wichard Pohl-Medaille an Prof. Eckart Modrow und Dr. Florian Rehfeldt für hervorragende Lehre verliehen. Der Jan Peter Toennies-Preis in Höhe von 1000 Euro wird an Dr. Stephanie Mildner vom Institut für Materialphysik verliehen. In ihrer Promotion hat sich Mildner mit der katalytischen Wasserspaltung an perowskitischen Manganoxid-Katalysatoren beschäftigt. Bei der katalytischen Wasserspaltung wird mit Hilfe von Licht- beziehungsweise elektrischer Energie molekularer Wasserstoff aus Wasser gewonnen. Derartige Energiekonversionsprozesse sind von hohem Interesse bei der Entwicklung erneuerbarer Energien und chemischer Energiespeicher. Ihre Effizienz wird maßgeblich durch die Aktivität und Korrosionsstabilität des Katalysators bestimmt. Der Einfluss der Eigenschaften des Perowskitkatalysators auf die Effizienz der Energiespeicher steht im Fokus der aktuellen Forschung zur katalytischen Wasserspaltung.

Kern der Dissertation von Dr. Mildner sind Pionierexperimente mittels des Environmental Transmission Electron Microscope (ETEM) zur Untersuchung der mikroskopischen Prozesse an der aktiven Katalysatoroberfläche. Diese Methode erlaubt es, strukturelle, chemische sowie elektronische Veränderungen des Katalysators in Kontakt mit Wasser auf atomarer Skala zu verfolgen und somit Formierungs- und Korrosionsprozesse zu identifizieren und so voneinander zu unterscheiden. Die Arbeit wurde von Prof. Christian Jooß vom Institut für Materialphysik der Universität Göttingen betreut und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen von zwei Sonderforschungsbereichen (SFB 602 und 1073) gefördert.

Die Preise der Dr. Berliner-Dr. Ungewitter-Stiftung für ausgezeichnete Absolventen des Masterstudiengangs gehen an Thomas Danz, Jannes Gladrow, Benedict Lünsmann, Moritz Matthiae, Steffen Mühle, Dominik Müller, Anne Pein, Markus Schmitt, Ludwig Schneider, David-Maximilian Storch und Malte Vaßholz. Anschließend hält Dr. Sascha Schäfer vom IV. Physikalischen Institut einen Festvortrag zum Thema „Zeitaufgelöste Elektronenmikroskopie: Kurzzeitphysik auf der Nanoskala“. Der „Dies Physicus“ beginnt um 14.30 Uhr in der Fakultät für Physik, Friedrich-Hund-Platz 1, Hörsaal 2. Der Vortrag von Dr. Schäfer beginnt um 16 Uhr und findet ebenfalls im Hörsaal 2 statt. pug

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Uni Göttingen begrüßt zum #unistartgoe Studienanfänger