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Göttinger Hochschule sucht Testanwender

Unterstützung für Studierende der Orthobionik an der PFH Göttinger Hochschule sucht Testanwender

Für ihren Studiengang Orthobionik sucht die Private Hochschule Göttingen (PFH) Anwender von Prothesen oder Orthesen. Die Testanwender sollen in der praktischen Ausbildung der Studierenden dazu beitragen, dass die Versorgung von Patienten kontinuierlich trainiert werden kann.

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Wichtige Praxiserfahrung: Eine Orthobionikstudentin passt eine Beinprothese bei einer Testanwenderin an.

Quelle: PFH

Göttingen. Das Studienprogramm kombiniert unter anderem Inhalte aus Medizin, Orthopädietechnik und Biomechanik und qualifiziert die Absolventen dafür, Patienten im Bereich Prothetik und Orthetik eigenverantwortlich zu versorgen. Deshalb gehört zur Ausbildung auch die Aneignung handwerklicher Fähigkeiten bei Patientenversorgungen zu, teilte die Hochschule mit. Dabei passen die Studenten beispielsweise ein Korsett an, stellen eine Vorfußprothese her oder bauen eine Ganzbeinorthese.

Hierzu ist jedoch eine ausreichend große Gruppe an Testanwendern notwendig. "Damit möchten wir sicherstellen, dass die Studierenden ihre Fertigkeiten sowohl quantitativ als auch qualitativ umfassend weiterentwickeln können", sagt PFH-Präsident Prof. Frank Albe.

Die Hochschule sucht Personen, die die Studierenden bei dieser praktischen Ausbildung in dem Bachelor-Studiengang unterstützen. Um möglichst viele Versorgungstechniken zu erlernen, kommen unterschiedliche Krankheitsbilder in Frage.

Im Bereich Prothetik sind dies Vorfuß- und Unterschenkelamputation, Knieexartikulation, Oberschenkelamputation oder Amputationen der oberen Extremität vorrangig des Unterarmes. Für die Orthetik sind relevante Krankheitsbilder die sogenannte Infantile Zerebralparese (ICP), Poliomyelitis, Schlaganfall, Morbus Scheuermann, Diabetes Mellitus mit Auswirkungen am Fuß, Fallfuß oder Knieinstabilitäten.

"Die Testanwender sollten weitere Voraussetzungen mitbringen", erläutert Orthopädietechnikmeister und Dozent Lutz Jenckel. Dazu zählen physische und psychische Stabilität, denn die praktischen Abläufe sind teilweise körperlich anstrengend. Außerdem sollten sie bei Begutachtungen und Gipsabdrücken durch die Studierenden keine Berührungsängste haben. Auch zeitliche Flexibilität sollte bestehen, da die Praxiseinsätze pro Semester sechs bis acht Mal werktags stattfinden. jes

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei Sarah Ernst, ZHT Zentrum für Healthcare Technology, unter Telefon 0551 / 306720-0, E-Mail healthcare@pfh.de oder über die Website der Hochschule unter www.pfh.de/testanwender

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