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Göttinger Institut bleibt eigenständig

Rechtsmedizin Göttinger Institut bleibt eigenständig

Die Göttinger Rechtsmedizin bleibt eigenständig. Die Pläne für ein gemeinsames rechtsmedizinisches Institut mit der Medizinischen Hochschule Hannover seien vom Tisch, bestätigte am Dienstag der Sprecher der Universitätsmedizin, Stefan Weller.

Vor allem aus organisatorischen Gründe wurde gegen eine solche institutionelle Zusammenlegung entschieden. Die Überlegungen waren durch den Wechsel des früheren Leiters der Göttinger Rechtsmedizin, Prof. Michael Klintschar, ausgelöst worden. Dieser hatte Anfang des Jahres die Leitung des Instituts für Rechtsmedizin in Hannover übernommen. Klintschar hatte danach die Leitung der Göttinger Abteilung für Rechtsmedizin kommissarisch inne.

Inzwischen gibt es diese Doppelfunktion nicht mehr. Die Stelle soll ausgeschrieben werden. Vorerst führt der Leiter der Blutalkoholuntersuchungsstelle, Prof. Wolfgang Grellner, kommissarisch die Abteilung. Neben dem Alkohol-Labor blieben auch die übrigen Dienstleistungen erhalten, sagte Weller. „Die Göttinger Rechtsmedizin bleibt Vollversorger für die Region.“ Auch Forschung und Lehre gebe es weiter.

Die Abteilung Rechtsmedizin ist dem Zentrum für Pathologie angegliedert. Dort sind vier Ärzte sowie vier medizinisch-technische Assistenten, eine Sektionsassistentin und eine Sekretärin beschäftigt. Die Rechtsmedizin war vor einigen Jahren durch das von der CDU-/FDP-Landesregierung verhängte Sparprogramm für die Universitäten von der Schließung bedroht.

jes/pid

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