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Preise von der Max-Planck-Gesellschaft

Ausbildung am Max-Planck-Institut Preise von der Max-Planck-Gesellschaft

Der IT und Elektronik Service des Max-Planck-Instituts (MPI) für biophysikalische Chemie hat für seine exzellente Berufsausbildung den Ausbildungsstättenpreis der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) erhalten. Außerdem ging an Philip Schwarzer einer der Azubi-Preise der MPG.

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Das Team vom IT und Elektronik Service mit Philip Schwarzer (links) und Petra Küster (Mitte).

Quelle: r

Göttingen. Der IT und Elektronik Service des Max-Planck-Instituts (MPI) für biophysikalische Chemie hat für seine exzellente Berufsausbildung den Ausbildungsstättenpreis der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) erhalten. Außerdem ging an Philip Schwarzer einer der Azubi-Preise der MPG für herausragende Leistungen während der Ausbildung. Die Auszeichnungen sind mit 7500 Euro beziehungsweise 750 Euro dotiert.

„Unser Institut wurde in diesem Jahr sowohl mit einem Ausbildungsstättenpreis als auch mit einem Azubi-Preis der Max-Planck-Gesellschaft geehrt. Das zeigt, dass auch die Ausbildung an unserem Institut vorbildlich ist“, sagte der Geschäftsführende Direktor, Stefan Hell. „Es kommt nicht von ungefähr, dass in einem guten Umfeld gute Leistungen erbracht werden – das zeigt sich auch bei unserem IT & Elektronik Service mit seinem durchdachten Ausbildungskonzept.“

Intensiver fachlicher Austausch

Die Einrichtung bildet in den Bereichen Fachinformatik (Fachrichtung Systemintegration) und Elektronik für Geräte und Systeme aus. Die Auszubildenden profitieren dabei vom intensiven fachlichen Austausch zwischen den Mitarbeitern des IT Service und der Elektronikwerkstatt. Die Auszubildenden in der Elektronik erwerben darüber hinaus in einem vierwöchigen Praktikum in der Feinmechanischen Werkstatt des Instituts Kenntnisse in der Metallverarbeitung und können an institutsübergreifenden Kursen wie Technischem Englisch oder Mikrocontroller-Technik teilnehmen.

Die Service-Einrichtung hat unter anderem zwei Flüchtlinge als Auszubildende aufgenommen und einem dritten durch ein Praktikum einen Ausbildungsplatz in einem anderen Betrieb vermittelt. „Der respektvolle Umgang miteinander wird bei uns großgeschrieben. Das lernen auch unsere Azubis“, betonte Petra Küster, Leiterin des IT & Elektronik Service. „Die Ausbildung hier war wirklich toll, ich möchte mich bei allen Mitarbeitern und besonders bei meinen Ausbildern bedanken. Dass ich nun auch noch diese Auszeichnung der Max-Planck-Gesellschaft bekomme, ist ein schöner Bonus“, freute sich Schwarzer, der nach seiner Ausbildung vom IT & Elektronik Service übernommen wurde.

Ausbildung in den Werkstätten seit 1971

Bereits seit seiner Gründung im Jahr 1971 bildet das MPI für biophysikalische Chemie in den Werkstätten, in der Verwaltung und im Servicebereich aus. Derzeit werden rund 25 Ausbildungsplätze in den Berufen Anlagenmechaniker (für Sanität-, Heizungs- und Klimatechnik), Elektroniker (Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik), Elektroniker (Fachrichtung Geräte und Systeme), Fachinformatiker, Feinwerkmechaniker, Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement, Metallbauer (Fachrichtung Konstruktionstechnik), Tierpfleger (Fachrichtung Forschung und Klinik) und Tischler vergeben.

Jedes Jahr schließen sechs bis acht junge Menschen ihre Ausbildung am MPI für biophysikalische Chemie, oft mit überdurchschnittlichem Erfolg, ab. Mehr als zehn Mal wurden Auszubildende des Instituts als Jahrgangsbeste Innungs-, Kammer- oder auch Landessieger für ihre guten Prüfungsergebnisse ausgezeichnet. Seit seinem Vergabestart im Jahr 2007 ging außerdem der Azubipreis der MPG an 21 Auszubildende des Instituts. Den Ausbildungsstättenpreis der MPG erhielten vor dem IT & Elektronik Service bereits die Tierhaltung (2011) und die Tischlerei (2013).

Von Angela Brünjes

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