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Göttingen Göttinger Professor und Studenten im Gefängnis
Campus Göttingen Göttinger Professor und Studenten im Gefängnis
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20:57 17.04.2013
Ein Göttinger Professor und seine Studenten verbringen drei Tage im Gefängnis. Quelle: dpa (Symbolfoto)
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Göttingen/Oldenburg

Die Abteilung wurde im März dieses Jahres stillgelegt, ist jedoch unverändert: Die Studierenden bekommen sechs bis acht Quadratmeter große Zellen zugewiesen, erhalten dieselbe Ausstattung und – für einen Tagessatz von fünf Euro – dasselbe Essen wie die Gefangenen vor ihnen.

Sie schlafen in denselben Betten und benutzen dieselben Waschräume – 30 Personen teilen sich einen Duschraum mit drei Duschen. Um 22 Uhr ist „Nachteinschluss“. Alkohol, Mobiltelefone und das Rauchen sind während des Aufenthaltes nicht gestattet.

„Jurastudium hinter Gittern“

Die Veranstaltung „Jurastudium hinter Gittern“ ist die erste dieser Art in einem deutschen Gefängnis. Ziel ist, den künftigen Richtern, Staatsanwälten und Strafverteidigern das Leben und die Arbeit im Gefängnis näher zu bringen und sie spüren zu lassen, wie es sich anfühlt, eingesperrt zu sein.

Zum Aufenthalt gehört auch ein Besuch der neuen JVA Oldenburg, einem modernen Gefängnis der höchsten Sicherheitsstufe, sowie der Kontakt zu Inhaftierten. An dem Projekt nehmen rund 80 Studierende der Universitäten Göttingen, Münster, Hamburg und Greifswald teil.

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