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Wittgenstein-Preis für Nägerl

Quantenphysiker erhält Österreichs wichtigsten Wissenschaftspreis Wittgenstein-Preis für Nägerl

Ein ehemaliger Göttinger erhält Österreichs wichtigsten Wissenschaftspreis: Der Quantenphysiker Hanns-Christoph Nägerl wird mit dem Wittgenstein-Preis ausgezeichnet, teilte die Universität Innsbruck mit.

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Hanns-Christoph Nägerl

Quelle: r

Wien. Der Wittgenstein-Preis ist Österreichs soll Spitzenforscher unterstützen, ihr wissenschaftliches Leistungspotenzial zu steigern. In diesem Jahr erhält die mit 1,5 Millionen Euro dotierte Auszeichnung Hanns-Christoph Nägerl vom Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck. Dies gab der österreichische Wissenschaftsfonds FWF am Montag ihn Wien bekannt.

„Die Innsbrucker Quantenphysik genießt weltweit einen hervorragenden Ruf und ist eines unserer Stärkefelder. Das wird durch diese Auszeichnungen einmal mehr unterstrichen. Mit Hanns-Christoph Nägerl haben wir den dritten Wittgenstein-Preisträger in unseren Reihen“, erklärte der Rektor der Universität Innsbruck, Tilmann Märk.

Führender Quantenphysiker

Nägerl ist einer der führenden Quantenphysiker auf dem Gebiet der ultrakalten Quantenvielteilchensysteme. Er ist für seine Arbeiten zu atomaren Quantendrähten und zu molekularen Quantengasen bekannt. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit Quantengasen in der Nähe des absoluten Temperaturnullpunkts. Nägerl will im Labor auf der Basis von lasergekühlten Atomen und Molekülen Quantensimulatoren realisieren, um im Experiment komplexen Vielteilchenquantenprozessen auf die Spur zu kommen. Diese stehen beispielsweise hinter der unerklärten Hochtemperatursupraleitung in Festkörpern, die elektronischen Transport in zukünftigen elektronischen Schaltkreisen ermöglichen oder verhindern oder die bei der Bildung von neuartigen Supraflüssigkeiten relevant sind. Der Wissenschaftler, 1967 in Göttingen geboren, studierte Physik und Mathematik in Göttingen und San Diego. Er absolvierte sein Doktoratsstudium in Physik unter Prof. Rainer Blatt in Göttingen und Innsbruck. Nach einem Postdoc-Aufenthalt in den USA wechselte Nägerl nach Innsbruck.

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