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Göttinger Schülerin nimmt an Fernstudium der Privaten Hochschule teil

Studium während der Schulzeit Göttinger Schülerin nimmt an Fernstudium der Privaten Hochschule teil

Noch Schülerin und schon Studentin: Franziska Joecks, Gymnasiastin am Northeimer „Wirtschaftsgymnasium“ hat ihr erstes Studienmodul bestanden und dafür ihre ersten Credit-Points bestanden. Dabei geht die 18-Jährige noch zur Schule: im Mai will sie ihr Abitur am Wirtschaftsgymnasium in Northeim ablegen.

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Fotos: Noch Schülerin und schon Studentin: Franziska Joecks, Gymnasiastin am Northeimer „Wirtschaftsgymnasium“ hat ihr erstes Studienmodul bestanden und dafür ihre ersten Credit-Points bestanden.

Quelle: ef

Göttingen. Zugleich ist sie seit September 2014  Studentin der Betriebswirtschaftslehre in einem Fernstudiengang der Privaten Hochschule Göttingen (PFH).

F. Joecks

F. Joecks

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„Ich wollte gerne etwas Neues ausprobieren, nicht nur das machen, was man in der Schule lernt und über meine eigenen Grenzen hinausschauen“, erklärt die Gymnasiastin aus Langenholtensen. Deshalb nahm sie das neue PFH-Angebot für Schüler von Partnerschulen  an. „Anfangs war es schwierig, sich in die Fernlernbriefe einzuarbeiten und sich an der Hochschule zurechtzufinden, weil man sich als Schüler da mit vielem noch nicht auskennt. Aber mich reizte, schon mal in den Alltag einer Hochschule hineinzuschauen“, erzählt Joecks.

Jetzt hält sie stolz ihre erste Urkunde für das bestandene Modul „Einführung in das Studium“ in der Hand. Selbstgesteuertes Lernen stand hier neben der Einführung in die Betriebswirtschaftslehre und die Volkswirtschaftslehre im Mittelpunkt. Als Schülerin des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft habe sie in vielen Bereichen von ihrem Vorwissen profitieren können.

"Eine fantastische Chance für gute Schüler"

„Schwieriger war der Kompetenzbereich Lerntheorie und Gehirn. Genau dies aber war sehr interessant, weil ich gelernt habe, Strategien zu entwickeln, wie man lernen kann. Das ist wichtig für jeden, der nebenbei studiert - und ich selbst gehe jetzt viel sicherer ins Abitur“, erklärt Joecks. Der Zeitaufwand, so die Wirtschaftsgymnasiastin, sei dabei gut zu steuern, da man sich das Lernpensum einteilen kann und dafür auch die Wochenenden nutzen kann. So sei es möglich, in einem Zeitblock an Themen zu arbeiten.

Die Öffnung der Fernstudiengänge für Gymnasiasten entstand aus gemeinsamen Überlegungen der BBS 1 Northeim und der PFH Göttingen heraus. Prof. Joachim Ahrens von der PFH ist davon überzeugt, dass das „Schülerstudium“ angehenden Abiturienten nicht nur der Orientierung für die Zeit nach der Schule dient, sondern auch inhaltliche und methodische Hilfe beim Lernen für das Abitur bietet.

„Dies ist eine fantastische Chance für gute Schüler, während ihrer Schulzeit bereits Punkte für das anschließende Studium zu erhalten, ihre Kompetenzen zu erweitern und ihre Studienzeit nach dem Abitur zu verkürzen“, beurteilt Studiendirektor Peter Fiebag, Koordinator des Beruflichen Gymnasiums, das Angebot. Und Studentin Joecks empfiehlt das Studium schon zur Oberstufenzeit, weil es „nicht zuletzt für die Berufswahl und Studienorientierung viel Gewinn bringt.“    

Initiative Speed

Mit der Initiative Speed bietet die PFH Göttingen motivierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, noch vor dem Abitur oder der Fachhochschulreife mit einem Studium zu beginnen und sich somit für den zukünftigen Berufsweg zu orientieren.

Dabei können die Schüler die Fernstudiengänge Betriebswirtschaftslehre (Bachelor of Arts), Psychologie (Bachlor of Science) oder Wirtschaftspsychologie (Bachelor of Arts) belegen.

Über die Zulassung entscheidet die PFH, die Studiengebühren betragen 85 Euro pro Monat. Die PFH kooperiert bundesweit mit aktuell 55 Partnerschulen. Mit der BBS I in Northeim arbeitet sie seit Mai 2007 zusammen.

Weitere Infos im Netz unter pfh.de

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