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Göttinger Studentenwerk startet Tutorenprogramm

Herd und Co erklären Göttinger Studentenwerk startet Tutorenprogramm

Fremdes Land, fremde Sprache, fremde Nachbarn – Erasmus-Studenten sehen sich zunächst mit viel Unbekanntem konfrontiert. Im Rosenbachweg 2-12 startet in diesem Wintersemester ein Tutorenprogramm, das ausländischen Studenten die Anfangsphase erleichtern soll. Initiiert wurde es vom Studentenwerk.

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Alba Lucke, Pauline Mangelsdorf, Yasmin Lekbir, Jan Erchinger und Matthias Strake (v.l.) aus dem Rosenbachweg.

Quelle: Lieske

Göttingen. Oft sind es die vermeintlich kleinen Dinge, die Probleme bereiten. „Manche kennen die Küchengeräte nicht“, sagt Pauline Mangelsdorf. Sie ist eine von vier neuen Tutoren für Erasmus-Studenten im Wohnheim, Rosenbachweg 2-12. Neben der Erklärung von Herd und Co sind die Tutoren auch für andere Probleme zuständig. Etwa, wenn das Internet nicht funktioniert.

„Die Erasmus-Leute haben jetzt einen permanenten Ansprechpartner“, so Jan Erchinger, von der Studentischen Selbstverwaltung im Rosenbachweg, zum Vorteil des Projekts. „Die Idee ist vom Grundsatz her echt gut“, findet auch Alba Lucke, erste Bürgermeisterin im Wohnheim. Die Studentische Selbstverwaltung habe schon immer sogenannte Integrationstutoren im Einsatz. Diese zeigen Neulingen im Wohnheim zunächst die Anlage und erklären ihnen die Angebote.

Die Idee für Erasmus-Tutoren ist nun vom Studentenwerk hinzugekommen. Jeder Tutor betreut zwei Flure mit insgesamt acht Studenten und wohnt selbst auf dem Flur. „Wir sind gut vernetzt, sodass immer jemand da ist“, sagt Mangelsdorf. Wenn der zuständige Tutor ein paar Tage weg sei, übernehme jemand anders dessen Flur mit.

Noch handelt es sich bei dem Angebot um ein Pilotprojekt, welches sich noch herumsprechen muss. Erasmus-Studentin Yasmin Lekbir kam am Sonnabend aus Frankreich. „Ich wusste noch nichts vom Projekt“, sagt sie. Wenn es nach den Studenten der Selbstverwaltung geht, soll sich das aber bald ändern. Vielleicht komme die Idee ja auch in anderen Wohnheimen an. Als Anreiz gibt es für jeden Tutor monatlich 50 Euro Aufwandsentschädigung.

Von Finn Lieske

Erasmus Programm

Erasmus ist ein Programm der europäischen Union, dass Auslandsaufenthalte von Studenten fördert. Sie besuchen für ein halbes oder ein Jahr eine Universität im Ausland. Außerdem erhalten die Studenten finanzielle Unterstützung. Studienleistungen werden in der Heimat angerechnet.

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