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Göttinger Universitätspräsidentin Beisiegel strebt zweite Amtszeit an

Senat der Universität entscheidet über Präsidenten-Amt Göttinger Universitätspräsidentin Beisiegel strebt zweite Amtszeit an

Der Senat der Universität Göttingen wird in seiner nächsten Sitzung darüber entscheiden, ob Universitätspräsidentin Prof. Ulrike Beisiegel für eine zweite Amtszeit vorgeschlagen wird. Danach wird das über das Niedersächsische Hochschulgesetz (NHG) geregelte Verfahren in Gang gesetzt.

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Der Senat der Universität Göttingen wird in seiner nächsten Sitzung darüber entscheiden, ob Universitätspräsidentin Prof. Ulrike Beisiegel für eine zweite Amtszeit vorgeschlagen wird.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Eine zweite Amtszeit als Universitätspräsidentin ist für Beisiegel (62) erklärtes Ziel.

Im Tageblatt-Interview sagte sie im August, „ich würde gerne noch ein paar Jahre machen“. Im Dezember  2016 endet ihre erste sechsjährige Amtszeit. Mit der ist sie persönlich zufrieden, weil sie nach eigener Einschätzung bisher 50 Prozent ihrer Ziele für Umgestaltung und Verbesserungen an der Universität verwirklichen konnte.

Am Mittwoch kann ein Bewerber aus den Reihen der Universitätsangehörigen seine Kandidatur ankündigen. Unabhängig davon hat der Senat zu entscheiden, ob er eine Ausschreibung der Präsidenten-Stelle bevorzugt oder Beisiegel für eine zweite, dann acht Jahre währende Amtszeit bestellt. Nach dem NHG erreichen Universitätspräsidenten die Altersgrenze mit Vollendung des 68. Lebensjahres.

Eine Ausschreibung oder Gegenkandidatur erfordern eine Sondersitzung von Senat, Stiftungsrat und Findungskommission. Diese kommt entsprechend der gesetzlichen Vorgaben bei jeder der drei Konstellationen zum Zuge, um ihre Empfehlung dem 13-köpfigen Senat und dem Stiftungsrat zur Erörterung darzulegen.

Als Stiftung öffentlichen Rechts hat die Georg-August-Universität einen Stiftungsrat mit zehn Mitgliedern. Dieser tagt im November eine Woche vor dem Senat. Stimmen die Mitglieder von Stiftungsrat, Senat und Findungskommission für eine zweite Amtszeit von Beisiegel, wird diese voraussichtlich Ende November bestätigt.

Beisiegel wechselte 2011 von einer Stelle als Biochemieprofessorin an der Universität Hamburg nach Göttingen. Mit ihr hat erstmals eine Frau das Präsidentenamt der Georgia Augusta übernommen und mit ihr kam auch erstmals eine externe Bewerberin in das Amt.

Als Präsidentin vertritt sie die Hochschule nach außen, führt den Vorsitz im Präsidium, das an der Georg-August-Universität zwei hauptamtliche und drei nebenamtliche Vizepräsidenten hat. Präsidium, Stiftungsrat und Senat sind die zentralen Organe der Hochschule.

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