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Göttinger Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel geht Exzellenz-Initiative und zweite Amtszeit an

Bereit für die nächste Runde Göttinger Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel geht Exzellenz-Initiative und zweite Amtszeit an

Von Exzellenz bis Pro City: Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel hat am Mittwoch aktuelle und künftige Herausforderungen der Georg-August-Universität benannt. Bei ihrem Tageblatt-Redaktionsbesuch ging es außerdem um die von der 62-Jährigen angestrebte zweite Amtszeit ab 2017.

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Mal was anderes für Universitätspräsidentin Beisiegel: Tageblatt-Chefredakteur Uwe Graells erklärt die Druckplattenherstellung.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Was Beisiegel mit „ich würde gerne noch ein paar Jahre machen“ beschreibt, meint die zweite Amtszeit als Universitätspräsidentin. 2016 endet ihre erste nach den Vorgaben des Hochschulgesetzes sechsjährige Amtszeit. Mit der ist sie persönlich zufrieden, weil sie nach eigener Einschätzung bisher 50 Prozent ihrer Ziele verwirklichen konnte. Dazu zähle auch die von ihr 2011 bei ihrer Amtseinführung postulierte „Entschleunigung“. Sie habe erreicht, dass auf den Ebenen Verwaltung und Forschung einiges so verändert werden konnte: Sichtbares Zeichen ist die Umstrukturierung des Präsidiums mit der Position eines hauptamtlichen Vizepräsidenten mit für die Hochschule zukunftsweisenden Aufgaben. Beisiegel, die von einer Stelle als Biochemieprofessorin an der Universität Hamburg nach Göttingen wechselte, meint damit die Ausstattung der Georgia Augusta für weitere Kooperationen mit den außeruniversitären Forschungsinstituten und die technologische Verbesserung der Lehre.

Die nächsten beiden Jahre sind für die Universität wichtig: im nächsten Jahr ist mit dem Bewerbungsbeginn für die dritte Runde der Exzellenz-Initiative zu rechnen und der Sonderförderung von Bund und Ländern ab 2017. Vor fünf Jahren erreichte die Georgia Augusta den Status einer Exzellenz-Universität nicht ein zweites Mal in Folge. „Die Mitarbeiter und Professoren der Universität Göttingen haben sich von dem Tief in 2012 extrem gut erholt“, so Beisiegel. Die Hochschule stehe hinsichtlich Einwerbung von Drittmitteln und mit neun Sonderforschungsbereichen gut da. Als Campus Göttingen, das sind die Universität und die Forschungsinstitute von DLR bis Max-Planck-Institute, „tun wir alles, die besten Bedingungen für Forschung und Lehre zu schaffen“, sagt Beisiegel mit Blick auf die laufenden Vorbereitungen auf den Wettbewerb.

Im Wettbewerb um ausgezeichnete Studenten und Wissenschaftler muss aber auch die Stadt Göttingen attraktiv sein. Diese Ansicht vertritt Beisiegel seit einiger Zeit auch praktisch: Sie machte die Universität zum Mitglied des Innenstadt-Interessenvereins Pro City: „Göttingen ist eine Stadt, in der das Wir-Gefühl gesteigert werden muss.“

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