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Göttinger entwickeln Ebola-Koffer: Diagnose in 15 Minuten

Forschung in Göttingen Göttinger entwickeln Ebola-Koffer: Diagnose in 15 Minuten

Die schnelle Diagnose  der Infektionskrankheit Ebola soll ein neuartiger Koffer ermöglichen, der alle notwendigen Untersuchungsgeräte enthält. Innerhalb von 15 Minuten könne die lebensgefährliche Erkrankung damit sicher  nach einer Speichelprobe  festgestellt werden, sagte Susanne Diederich vom Deutschen Primatenzentrum  (DPZ) am Mittwoch in Göttingen.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. An dem Forschungsinstitut ist der "Ebola-Koffer"  zusammen mit Projektpartnern entwickelt worden . Am Donnerstag soll er im DPZ vorgestellt  werden. Die medizinischen Geräte des Koffers werden mit Solartechnik betrieben  und sind somit auch für den Einsatz  in entlegenen Gebieten geeignet, wo keine medizinische Labortechnik vorhanden ist.  Eine Kühlkette ist für die Anwendung und sichere Diagnose nach Angaben der DPZ-Sprecherin nicht erforderlich.  

An der vor einem Jahr in Westafrika ausgebrochenen Ebola-Epidemie sind in den drei am stärksten betroffenen Ländern inzwischen mindestens 8220 Menschen gestorben. Die Zahl der Menschen, die sich insgesamt in Guinea, Liberia und Sierra Leone mit dem Ebola-Virus infiziert haben, gab die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Dienstagabend in Genf mit 20712 an.

Das entspricht einem Anstieg der Zahl der Toten von mehr als 300 innerhalb einer Woche. Die Zahl der gemeldeten Infektionen stieg von Ende Dezember bis zum 4. Januar um mehr als 500. Die WHO geht zugleich von einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Ebola-Opfer aus.

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