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Göttinger wird Unipräsident in Kassel

Reiner Finkeldey Göttinger wird Unipräsident in Kassel

Prof. Reiner Finkeldey, bislang Vizepräsident der Universität Göttingen, wird neuer Präsident der Universität Kassel. Der Forstgenetiker wurde am Mittwochabend vom Erweiterten Senat der Hochschule gewählt. Er erhielt im vierten Wahlgang mit 25 Ja-Stimmen zu sechs Nein-Stimmen bei zwei ungültigen Stimmen deutlich mehr als die erforderliche absolute Mehrheit von 18 Stimmen. Im vorangegangenen dritten Wahlgang hatte er 17 Stimmen erhalten, sein Gegenkandidat Prof. Winfried Speitkamp erhielt 15 Stimmen.

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Rolf-Dieter Postlep gratuliert seinem Nachfolger Reiner Finkeldey.

Quelle: EF

Kassel. In einer ersten Stellungnahme sagte Finkeldey: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen, welches mir als externem Kandidaten der Erweiterte Senat geschenkt hat. Die kommenden Monate kann ich nun nutzen, um mich mit der Universität Kassel, ihren Strukturen und ihrem Umfeld noch vertrauter zu machen.“ Besonders freue er sich auf Besuche in allen Fachbereichen und der Kunsthochschule und Gespräche mit dem amtierenden Präsidium. „So werden wir ab Oktober schnell beginnen können, die bereits begonnenen Prozesse zur Verbesserung der Qualität der Lehre zu begleiten. Gute Arbeitsmöglichkeiten für alle Beschäftigten und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses werden von Beginn an wichtige Themen für mich sein“, so Finkeldey.

Der neue Präsident tritt sein Amt zum 1. Oktober an. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre. Finkeldey löst Prof. Rolf-Dieter Postlep ab, der aus Altersgründen ausscheidet und das Amt seit September 2000 innehat. Er wünschte ihm für die bevorstehenden Aufgaben Glück und langen Atem: „Vor Ihnen liegen bedeutende Herausforderungen.“

Der 52jährige Finkeldey verfügt über umfangreiche Erfahrung mit universitären Leitungsaufgaben: Seit April 2013 ist er Vizepräsident der Universität Göttingen, zuvor war er Dekan der dortigen Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie sowie Mitglied des Senats. Er studierte in Göttingen Forstwissenschaft und wurde dort mit einer Arbeit zur Erhaltung forstgenetischer Ressourcen promoviert. Nach langjährigen Arbeits- und Forschungsaufenthalten im asiatischen und europäischen Ausland hat er seit 2001 eine Professur für Forstgenetik und Forstpflanzenzüchtung an der Universität Göttingen inne. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Anpassung von Waldbäumen an Umweltveränderungen, Zusammenhänge von genetischer Variation mit Artendiversität und Ökosystemmanagement sowie die genetische Variation bei Pflanzen der Tropen.

Die Göttinger Unipräsidentin Ulrike Beisiegel dankte Finkeldey für seinen langjährigen Einsatz als Wissenschaftler. „Sein besonderes Engagement als Dekan der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie, Senator und in den letzten beiden Jahren als Vizepräsident für Forschung waren für die Universität Göttingen sehr wichtig“, so Beisiegel. Über die Neubesetzung des Vizepräsidentenamtes werden in den kommenden Wochen die ersten Gespräche geführt. chb

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