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Göttingerin Wiesemann im Ethikrat-Vorstand

Drei Mitglieder aus Göttingen Göttingerin Wiesemann im Ethikrat-Vorstand

Der Deutsche Ethikrat hat die Göttinger Medizinethikerin Claudia Wiesemann zu einer der drei stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Vorsitzender wurde der evangelische Sozialethiker Peter Dabrock aus Nürnberg-Erlangen.

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Der Deutsche Ethikrat hat die Göttinger Medizinethikerin Claudia Wiesemann zu einer der drei stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Quelle: r

Göttingen. Prof. Wiesemann wurde erstmals im Jahr 2012 durch den Präsidenten des Deutschen Bundestages, Norbert Lammert (CDU), in den Deutschen Ethikrat berufen. „Ich freue mich außerordentlich über diese Wahl und das Vertrauen der Mitglieder des Ethikrates“, sagte die Direktorin des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Göttingen (UMG).  „Es ist eine Auszeichnung, an einer so verantwortungsvollen Aufgabe mitwirken zu dürfen.“

Auch Coester-Waltjen und Lipp berufen

In der vergangenen Amtszeit hatte sich der seit 2008 tätige Ethikrat unter anderem mit der kontrovers diskutierten Frage der religiös motivierten Beschneidung, der Sterbehilfe, dem Inzestverbot, Umgang mit Killerviren und Embryonenspenden beschäftigt. Im neuen Ethikrat sind 14 der 26 Mitglieder erstmals dabei. Zu neuen Mitgliedern wurden auch Dagmar Coester-Waltjen und  Volker Lipp berufen. Die emeritierte Juraprofessorin Coester-Waltjen war von 2008 bis 2012 Direktorin des Lichtenberg-Kollegs der Universität Göttingen. Medizinrechtler Lipp ist Mitglied der Juristischen Fakultät der Georgia Augusta.Jeder Vertreter darf für maximal eine weitere Amtszeit wiedergewählt werden.

Rat bei ethisch umstrittenen Fragen

Dem Ethikrat gehören Vertreter aus Medizin, Recht, Naturwissenschaften, Ethik und Kirchen an. Das Gremium berät ethisch umstrittene Fragen und legt der Politik Empfehlungen vor. Die Mitglieder werden je zur Hälfte von den Fraktionen im Bundestag und der Bundesregierung benannt und vom Bundestagspräsidentenberufen. Dabrock wurde von der CDU/CSU-Fraktion vorgeschlagen. Neben ihm vertritt Bischof Martin Hein die evangelische Kirche. Die Theologen Andreas Lob-Hüdepohl und Franz-Josef Bormann sind als Vertreter der katholischen Kirche in dem Gremium. epd/jes

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