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Göttingen „Great Barrier Run“ in Göttingen boomt
Campus Göttingen „Great Barrier Run“ in Göttingen boomt
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13:08 17.08.2018
Durch die Rutsche in den Matsch: Szene vom „Great Barrier Run“ in Göttingen. Quelle: Petrow
Göttingen

Dem Veranstalter, der Zentralen Einrichtung Hochschulsport der Georg-August-Universität, liegen bereits mehr als 2500 Anmeldungen vor – damit ist der Teilnehmerrekord des Vorjahres mit 2000 Starts pulverisiert worden. Beim „Great Barrier Run“ stehen zwei Strecken zu Auswahl, wobei über die 5-Kilometer-Distanz 20 und über die 10-Kilometer-Distanz 40 Hindernisse überwunden werden müssen.

Das Besondere: Die Hindernisse gilt es, gemeinsam mit anderen Startenden zu bewältigen und das Ziel im Team zu erreichen. Für die vierte Auflage des Spektakels haben sich die Organisatoren um Mischa Lumme und Lukas Dannenberg wieder kreative Hürden einfallen lassen. „Wir werden wieder neue Hindernisse in den Parcours einbauen und bestehende Hindernisse erweitern, sodass alle Teilnehmenden auf Ihre Kosten kommen“, sagt Lumme, Projektleiter des Hindernislaufs.

„Great Barrier Run“ richtet sich nicht nur an Studierende

Der „Great Barrier Run“ richtet sich sowohl an Studierende und Mitarbeiter der Universität, als auch an andere Sportinteressierte in der Region. Los geht’s am Sonnabend, 15. September, um 9 Uhr. Dann haben die 5-Kilometer-Läufer auf dem Areal eine Runde und die 10-Kilometer-Starter zwei Runden zu absolvieren. Start und Ziel befinden sich auf dem Gelände des Göttinger Hochschulsports.

Kostümlauf ist im Trend

Im vergangenen Jahr haben 2000 Läufer am „Great Barrier Run“ teilgenommen. Die Starter hatten sich lustige Kostüme ausgedacht – zu sehen waren Schneewittchen, die mit den sieben Zwergen um die Wette rannte, aber auch die Blues Brothers oder den Weihnachtsmann als Gegner hatte. Am Ende hatten sie alle eins gemeinsam: Sie waren dreckig und durchnässt. Der Kostüm-Trend wird sich wahrscheinlich bei der vierten Auflage fortsetzen, ebenso wie sich der Boom des Hindernislaufes fortsetzt: Bei der Premiere 2015 waren noch gut 400 Aktive an den Start gegangen, am 15. September werden es voraussichtlich knapp 3000 sein. war

Auf der Runde gibt es zwei Verpflegungspunkte – einen auf der Strecke, einen im Zielbereich. Hier wird den Läufern Obst und Wasser gereicht. Neben Umkleiden und Duschen wird den Teilnehmern in der Ausschreibung auch eine „Muskelkatergarantie“ versprochen. Die Zeitnahme erfolgt über einen Transponder oder einen Duo-Einweg-Chip.

Der Lehrer darf kostenlos laufen

Studierende zahlen für die 5-Kilometer-Runde 40 und für die 10-Kilometer-Runde 50 Euro, Uni-Mitarbeiter 45 und 55 Euro und externe Starter 50 und 60 Euro. Meldet sich ein Schulteam über die 5-Kilometer-Distanz an, zahlt jeder Schüler 20 Euro – der Lehrer darf kostenlos laufen.

Ein etwas höheres Startgeld scheint die Sportbegeisterten, die nicht studieren oder an der Uni beschäftigt sind, nicht von einem Start abzuhalten: In die Teilnehmerlisten, die auf der Webseite des Laufes einzusehen sind, haben sich beispielsweise auch einige Feuerwehrleute eingetragen – unter anderem Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Dransfeld und Bovenden. Die weitaus meisten Teilnehmer haben sich bisher für die 5-Kilometer-Distanz angemeldet.

Foodtruck-Meile mit 15 Gastronomen

Beim Rahmenprogramm tischt der Veranstalter diesmal groß auf: Auf einer Foodtruck-Meile bieten 15 Gastronomen internationale Speisen an – unter anderem soll es indische Gerichte, Sucuk-Burger, Pulled Pork und Frozen Yoghurt geben. Darüber hinaus will der Göttinger Hochschulsport den Hindernislauf mittels Kinderhüpfburgen, einem DJ oder Mitmachaktionen, die unter anderem von Sponsoren organisiert werden, zu einem Volksfest machen.

Die Veranstalter sind momentan damit beschäftigt, den Hindernissen den letzten Schliff zu verpassen. „Wir freuen uns schon jetzt sehr auf die Veranstaltung und die vielen strahlenden Gesichter am Start“, sagt Mischa Lumme.

Die Online-Anmeldung ist unter great-barrier-run.de noch bis Sonntag, 26. August, 0 Uhr möglich. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass bei einer Teamanmeldung ab fünf Personen ein Startplatz kostenfrei ist.

Von Eduard Warda

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