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"Große Sorge" bei Universität

Entwicklungen an türkischen Hochschulen im Blick "Große Sorge" bei Universität

Die Universität Göttingen beobachtet die aktuellen politischen Entwicklungen in der Türkei mit großer Sorge. Dort wurden in der vergangenen Woche an den Universitäten mehr als 1500 Dekane entlassen.

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Die Universität Göttingen unterhält zahlreiche Kooperationen mit der Türkei

Quelle: Christina Hinzmann

Außerdem wurden an den Universitäten Beschäftigte suspendiert, Wissenschaftler dürfen die Türkei nicht mehr verlassen, auch im Ausland tätige Forscher müssen in die Türkei zurückkehren.

Die Universität Göttingen schließt sich deshalb der Kritik der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der European University Association (EUA) an diesem Vorgehen an. „Die Nachrichten deuten darauf hin, dass es um systematische Einschüchterung geht“, heißt es in der Erklärung der HRK, während die EUA die Relevanz der akademischen Freiheit als besonderen Wert aller Universitäten betont.

Die Universität Göttingen arbeitet zurzeit mit rund 30 wissenschaftlichen Einrichtungen in der Türkei zusammen. Die meisten dieser Kooperationen fallen in den Bereich des Austauschprogramms Erasmus+, weitere Kooperationen gibt es beispielsweise in der Forschung, beim Thema Open Access und auf hochschulpolitischer Ebene in der Coimbra-Gruppe.  r

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