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Grundsteinlegung für Göttinger UMG-Herzforschungsgebäude

11,3-Millionen-Investition Grundsteinlegung für Göttinger UMG-Herzforschungsgebäude

Die Herz-Kreislauf-Forschung in Göttingen wird mit einem eigenen Gebäude gestärkt. Der Grundstein für den Neubau wurde am Dienstag am Universitätsklinikum gelegt. Im August 2016 soll das Gebäude, das die Universitätsmedizin mit eigenen Mitteln in Höhe von 11,3 Millionen Euro finanziert, fertig sein.

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Quelle: Hinzmann

Göttingen. Der Neubau sei „ein wichtiger Schritt für Göttingen und ein notwendiger Schritt, um auf nationaler und internationaler Ebene konkurrenzfähig zu sein“, erklärte Prof. Gerd Hasenfuß bei der Grundsteinlegung auf dem Bauplatz zwischen Robert-Koch-Straße und Klinikum. Dort entsteht ein zweigeschossiges Gebäude mit 1650 Quadratmetern Nutzfläche mit 44 Laboren. Errichtet wird es für Forschergruppen des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK).

Dessen Vorstandssprecher Prof. Thomas Eschenhagen lobt die „kluge Entscheidung, mit diesem Gebäude ein Zeichen zu setzen.“ Das im Jahr 2011 von der damaligen Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) auf den Weg gebrachte Netzwerk für Herz-Kreislauf-Forschung hat sieben Standorte. In Göttingen werden nationale und internationale klinische Studien mit dem Schwerpunkt diastolische Herzinsuffizienz koordiniert. Vor Ort steht die Entwicklung von neuen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten durch Bildgebungsverfahren im Mittelpunkt.

 

©Hinzmann

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DZHK-Vorstandsmitglied Hasenfuß, Direktor der UMG-Klinik für Kardiologie und Pneumologie, verwies auf die Zusammenarbeit mit den Göttinger Max-Planck-Instituten für biophysikalische Chemie und für Dynamik und Selbstorganisation. Hochauflösende Bildgebung, menschliche Stammzellbanken oder Simulationsmodelle zur Vorhersage von Krankheitsverläufen sind nur einige der gemeinsamen  Forschungsbereiche.

Es gehe darum, neue Therapieprinzipien im Reagenzglas, im Gewebe oder am Computer zu erforschen, um dann in klinische Studien zu wechseln, sagte Hasenfuß, und führte weiter aus: „Das neue Gebäude und die Strukturen des DZHK ermöglichen es uns, Forschungsergebnisse zur Herzschwäche schnellstmöglich unseren Patienten zugute kommen zu lassen.“

Der Neubau schaffe optimale Rahmenbedingungen für die Wissenschaftler, betonte UMG-Vorstandssprecher Prof. Heyo K. Kroemer. Damit werde die auch international herausragende Expertise in der translationalen Herz-Kreislauf-Forschung gestärkt. Der Neubau sei ein „besonderes Gebäude“, weil er in Zeiten maximalen ökonischen Drucks für die Universitätsmedizin nach Ansicht von Kroemer „ein klares Bekenntnis zur Stärkung der Forschung ist.“

Die Nutzung ist nich ausschließlich für die UMG vorgesehen, sondern für die Kooperationspartner. Der DZHK-Standort Göttingen werde unter den sieben Standorten „hoffentlich ein großer sichtbarer Knoten in dem Netzwerk und ein Beispiel für die Universitätmedizin der Zukunft.“

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