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HAWK Hildesheim richtet Akkuschrauberrennen 2016 aus

Zum neunten Mal HAWK Hildesheim richtet Akkuschrauberrennen 2016 aus

Zum neunten Mal richtet die Fakultät Gestaltung der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim im Jahr 2016 das Akkuschrauberrennen aus.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Die Idee ist einfach: Fahrzeuge, auf denen eine Person sitzen kann, angetrieben von einem handelsüblichen Akkuschrauber, treten gegeneinander an. Das nächste Rennen wird aber trotzdem eine Premiere. Denn es ist das erste Rennen der Welt, bei dem alle Fahrzeuge im 3D-Druck gefertigt wurden. Bis 30. November ist eine Anmeldung für das Rennen möglich.

Die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst präsentierte 2011 schon das erste Fahrzeug, das komplett aus dem 3D-Drucker kam und das international ausgezeichnet und in Ausstellungen auf der ganzen Welt gezeigt wird. Mit dem aktuellen Fahrzeug wird noch einmal ein besonderer Aspekt beim Thema 3D-Druck beleuchtet: Die Möglichkeit der Individualisierbarkeit durch die Herstellung, die keinerlei Werkzeuge benötigt. Maschinen können und werden unmittelbar mit dem Menschen eine Verbindung eingehen. Die Knieauflagen des aktuellen Fahrzeuges der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst zum Beispiel sind genau dem Körper des Fahrers angepasst und werden beim Fahren mit dem Fahrer verbunden.

Das gesamte Fahrzeug ist deshalb der Gestalt eines Menschen angepasst. Der Akkuschrauber setzt dabei direkt am Herzen als Antrieb an.

Um innere Strukturen zu schaffen, die ähnlich intelligent aufgebaut sind wie die menschlichen Knochen, wurden die einzelnen Bauteile mit einem Simulationsprogramm hinsichtlich ihrer Belastung strukturell optimiert. So konnte ohne Stabilitätsverlust etwa die Hälfte des Gewichtes eingespart werden. Die Aluminiumteile wurden ebenfalls gewichtsoptimiert und in der Hochschule an der CNC gefräst.

Das Studierendenteam mit Marcus Hackner, Marius Rosenthal, Andrej Jefimov, Thyll Niebergall, Tobias Brambor, Lena Popiolek hat das Fahrzeug innerhalb von acht Monaten unter der Leitung von Prof. Andreas Schulz und Prof. Barbara Kotte entwickelt und gefertigt.

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