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Göttingen HAWK-Preis für Arbeiterkind.de
Campus Göttingen HAWK-Preis für Arbeiterkind.de
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08:00 26.10.2018
Katja Urbatsch von Arbeitekind.de und der HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy. Quelle: R
Göttingen/Hildesheim

„Noch immer hängen in Deutschland die Bildungschancen eines Kindes von der sozialen Herkunft ab. Wir als HAWK fühlen uns der Chancengleichheit verpflichtet“, sagte der Hochschul-Präsident Dr. Marc Hudy bei der Verleihung der höchsten Ehrenauszeichnung der HAWK in Hildesheim. In einigen Studienbereichen seien an der HAWK mehr als 50 Prozent der Studierenden die ersten aus ihren Familien, die eine Hochschulbildung anstreben. „Für uns ist dies Chance und Herausforderung zugleich. Deshalb schätzen und unterstützen wir Ihre Initiative“, so Hudy.

Urbatsch ist Gründerin und Geschäftsführerin der gemeinnützigen Organisation ArbeiterKind.de, die mit bundesweit 6000 Ehrenamtlichen in 75 lokalen Gruppen Schüler aus nicht-akademischen Familien zum Studium ermutigt und sie als Studierende der ersten Generation begleitet. „Es gibt nichts Sinnstiftenderes, als Biografien positiv zu begleiten und Menschen zu ermöglichen, ihr Potenzial zu entfalten“, sagte Urbatsch nach der Preisübergabe.

Stipendium auch für gesellschaftliches Engagement

„Mit 114 Stipendien hat die HAWK in diesem Jahr die bisherige Höchstmarke erreicht“, so Hudy bei der Übergabe der Urkunden für das Deutschlandstipendium. Der Bund fördert Stipendien für 1,5 Prozent der Studierenden einer Hochschule mit 150 Euro pro Monat. Die Hochschule gewinnt private Förderer, die ihrerseits je 150 Euro pro Stipendium hinzugeben. Gibt es mehr private Stifter, können nicht ausgenutzte Stipendien anderer Hochschulen genutzt werden.

Das Deutschlandstipendium fördert begabte und leistungsstarke Studierende. Bei der Vergabe werden auch gesellschaftliches Engagement und besondere persönliche Leistungen berücksichtigt. chb

Von Christiane Böhm

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