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Hans-Georg Jacobs gestorben

Nachruf Hans-Georg Jacobs gestorben

Hans-Georg Jacobs, ehemaliger Direktor der Abteilung Zahnärztliche Chirurgie am Universitätsklinikum Göttingen ist am 28. Januar im Alter von 75 Jahren gestorben. Der gebürtige Einbecker war Facharzt für Mund- und Kieferchirurgie.

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Hans-Georg Jacobs.

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Göttingen. Hans-Georg Jacobs, ehemaliger Direktor der Abteilung Zahnärztliche Chirurgie am Universitätsklinikum Göttingen ist am 28. Januar im Alter von 75 Jahren gestorben. Der gebürtige Einbecker war Facharzt für Mund- und Kieferchirurgie.

Jacobs studierte Zahnheilkunde und Medizin an der Universität Göttingen. Nach dem Staatsexamen 1966 wurde er 1967 zum Dr. med. dent. und drei Jahre später zum Dr. med. promoviert. Im gleichen Jahr erhielt er seine Approbation.

Die Ausbildung zum Facharzt für Mund- und Kieferchirurgie absolvierte er an der Klinik und Poliklinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten in Göttingen im April 1973, ab Juni 1974 wurde er Oberarzt. Im Dezember 1974 habilitierte sich Jacobs für das Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, insbesondere der Mund- und Kieferchirurgie. Seine Habilitationsschrift trug den Titel „Die Entwicklung der zahnärztlichen Implantologie mit tierexperimentellen Untersuchungen zum Nachweis von Gewebsreaktionen und Metallveränderungen“.

1978 wurde Hans-Georg Jacobs zum außerplanmäßigen Professor der Medizinischen Fakultät ernannt. Im Jahr 1982 erhielt Prof. Jacobs den Ruf auf die C3-Professur für „Zahnärztliche Chirurgie“, gleichzeitig wurde ihm die Leitung der Abteilung Zahnärztliche Chirurgie im Zentrum Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universitätsmedizin Göttingen übertragen.

1996 erhielt Jacobs die Ehrendoktorwürde der Universidad Nacional Federico Villarreal in Lima, Peru. Im März 2007 ging er nach über 37-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand. Während seiner Arbeitszeit entwickelte sich die Implantologie zur Routinebehandlung. Jacobs förderte eine Reihe von Entwicklungen, die es ermöglichten, auch in schwierigen Fällen Implantate zu setzen, Implantate länger im Kiefer zu erhalten und die Behandlung auch mit geringerer Invasivität zum Erfolg zu führen.

Von Markus Scharf

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