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Neuordnung der EU

Hans Werner Sinn hält Vortrag Neuordnung der EU

Hans Werner Sinn, Professor an der Universität München und ehemaliger Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung, hält am Mittwoch, 5. Juli, einen Vortrag. In der Alten Mensa der Universität am Wilhelmsplatz referiert er ab 18.15 Uhr über die Zukunft der Europäischen Union (EU).

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Der frühere Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn

Quelle: dpa

Göttingen. Der Brexit wird die Europäische Union verändern. Sinn zufolge muss sie sich neu ordnen, und er hat auch Vorstellungen davon, wie das aussehen könnte. In vielen zentralen Forderungen gibt Sinn den Briten recht. Vor allem an Deutschland appelliert der Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft, sich über eine Umgestaltung EU und der gesamten Eurozone Gedanken zu machen. Insbesondere, da auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits den Verhandlungen zu den EU-Verträge zugestimmt haben.

Sinn ist seit 1989 im Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Er ist über die Grenzen seines Fachgebiets durch seine wirtschaftspolitischen Sachbücher, Vorträge und Medienauftritte bekannt.

Der Vortrag „Ein Programm für die Neuordnung der EU“ im Adam-von-Trott-Saal der Alten Mensa ist Teil der öffentlichen Veranstaltungsreihe „Varieties of Europe“ der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, die damit den Diskurs um den Brexit begleiten möchte. Experten diverser Fachrichtungen sollen aus unterschiedlichen Perspektiven Denkanstöße zur Weiterentwicklung der EU geben. Im September folgt eine Akademie-Woche zu „Europa“. nho

 

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