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Historiker Tim Neu erhält Wissenschaftspreis 2014 des Deutschen Bundestages

Wurzeln des Parlamentarismus Historiker Tim Neu erhält Wissenschaftspreis 2014 des Deutschen Bundestages

Den Wissenschaftspreis 2014 des Deutschen Bundestages erhält ein Historiker von der Universität Göttingen: Dr. Tim Neu wird für seine im Jahr 2013 erschienene Dissertation „Die Erschaffung der landständischen Verfassung, Kreativität, Heuchelei und Repräsentation in Hessen, 1509-1655“ ausgezeichnet, teilte der Bundestag mit.

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Historiker von der Universität Göttingen: Dr. Tim Neu.

Quelle: ef

Berlin/Göttingen. Die Jury betonte, mit seiner an der Universität Münster abgelegten Arbeit habe Neu "es in glänzender Weise verstanden, den Wurzeln des deutschen Parlamentarismus nachzugehen und unter Bezugnahme auf aktuelle kultur- und sozialwissenschaftliche Theorien verschiedene für unser Verständnis von parlamentarischem Handeln essentielle Themen anzusprechen."

Neu, der seit 2012 an der Georg-August-Universität tätig ist, teilt sich den Preis mit dem Politikwissenschaftler Dr. Benjamin Höhne, Universität Potsdam. Die Verleihung durch Bundestagspräsident Norbert Lammert findet am Mittwoch, 10. Juni, im Reichstagsgebäude statt.

Mit der Festveranstaltung wird zugleich das 25-jährige Bestehen des Wissenschaftspreises des Deutschen Bundestages begangen. Den Festvortrag hält Bundesverfassungsrichter a. D. Prof. Udo Di Fabio zum Thema: „Wissenschaft und Politik – Überlegungen zu einem produktiven Spannungsverhältnis“. Er hatte 1989 als erster die damals noch als „Förderpreis für den wissenschaftlichen und publizistischen Nachwuchs“ bezeichnete Auszeichnung erhalten.

Der Wissenschaftspreis des Deutschen Bundestages wird alle zwei Jahre verliehen. Er ist mit 10000 Euro dotiert und würdigt hervorragende wissenschaftliche Arbeiten, die zur Beschäftigung mit Fragen des Parlamentarismus anregen und zu einem vertieften Verständnis parlamentarischer Praxis beitragen.

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