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Mehr Austausch

Nachwuchsförderung verstärkt Mehr Austausch

Die Partneruniversitäten im deutsch-japanischen Hochschulnetzwerk HeKKSaGOn wollen den Austausch von Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern intensivieren. So wollen sie künftig gemeinsame Promotionsprogramme einrichten, die Zahl der gemeinsamen Promotionen erhöhen und Austauschprogramme Winter Schools ausbauen.

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Für mehr Kooperation: Prof. Bernhard Eitel (Heidelberg), Prof. Juichi Yamagiwa (Kyoto), Prof. Holger Hanselka (KIT), Prof. Susumu Satomi (Tohoku), Prof. Ulrike Beisiegel (Göttingen) und Prof. Shojiro Nishio (Osaka) (von links).

Quelle: r

Göttingen/Karlsruhe. Parallel trafen sich rund 120 Forscher der Partneruniversitäten in acht interdisziplinären Arbeitsgruppen, um gemeinsam an zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen zu arbeiten. Die Themenfelder reichen von Bio- und Naturwissenschaften, Chemie und Energieumwandlung, Katalyse und Nanotechnologie, Katastrophenrisiko und -bewältigung bis hin zu Sozial- und Geisteswissenschaften, Robotik, Neurowissenschaften sowie Mathematik. Darüber hinaus wurde auf der Konferenz eine neunte Arbeitsgruppe zum Thema „Data Science“ gegründet, die sich mit der Erzeugung, Verarbeitung, Strukturierung und kooperativen Nutzung von wissenschaftlichen Daten an Hochschulen beschäftigt.

„Die globalen Probleme der Zukunft lassen sich nur durch internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit lösen“, sagte die Göttinger Universitätspräsidentin Prof. Ulrike Beisiegel. Prof. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin für Internationales der Universität Göttingen, ergänzt: „Mit unserem aktuellen Fokus auf der Mobilität von Studierenden, vor allem aber mit der Einrichtung der neuen Arbeitsgruppe Data Science haben wir Themen besetzt, die die Entwicklung aller international ausgerichteter Hochschulen in Zukunft deutlich bestimmen werden“.

Im Februar erhielten neun Promovierende der Universität Göttingen Stipendien von der Kyoto University, um an einer Winterschule zum Thema „From Materials to Life: Multidisciplinary Challenges“ teilzunehmen. Die Winterschule diente der interdisziplinären Zusammenarbeit von Nachwuchswissenschaftlern aus Bereichen wie der Chemie, Biologie, Medizin, den Materialwissenschaften und der experimentellen Physik. Im 2010 gegründeten Verbund HeKKSaGOn haben sich die Universitäten Göttingen und Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit drei der führenden Hochschulen in Japan, den Universitäten Kyoto, Osaka und Tohoku, zusammengeschlossen.

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