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Neue „Soccer Courts“ eröffnet

Uni Göttingen Neue „Soccer Courts“ eröffnet

Der Hochschulsport der Uni Göttingen hat seinen neuen „Soccer Courts“ eröffnet. Zwei überdachte und zwei Plätze unter freiem Himmel stehen jetzt zur Verfügung eine Million Euro hat die Baumaßnahme gekostet. Drei Sponsoren haben sich bereit erklärt, für die Unterhaltung jeweils eines Platzes aufzukommen.

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Dr. Axel Bauer mit dem Gratulanten Alexander Frey, Geschäftsführer der Sport und Bäder GmbH, vor der Soccer-Halle.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. „Die Anlage besticht nicht nur durch die Dachkonstruktion, die nicht nur funktional ist, sondern auch eine tolle Atmosphäre schafft“, erklärte Dr. Axel Bauer, Leiter des Hochschulsports. Das empfand auch Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler offenbar so. Zu Eröffnung sagte er: „Selbst das Zuschauen wird in dieser Atmosphäre zum Erlebnis.“ In der neuen Anlage sieht er eine Entlastung der städtischen Plätze – die kommt vor allem der Jugend zugute“. Und Köhler zeigte sich beeindruckt: „Ich bin positiv überrascht von der Investitionssumme“, die er als gering ansieht. Einen Teil der Finanzierung trage das Fitness- und Gesundheitszentrum an der Universität Göttingen, sagte Bauer. Andreas Gruber, Vorsitzender des Stadtsportbundes (SSB), erklärte, dass der SSB, in dem der Hochschulsport Mitglied sei, ebenso wie der Landessportbund mitfinanziert habe. Der Hochschulsport habe für jeden eingezahlten Euro zwei bekommen.

Norbert Lossau, Vizepräsident der Universität wies auf den Kunststoffbelag hin, der, mit Korkgranulat bestreut, gut für die Gelenke sei. Felix Arnold, der erste Vorsitzende des Allgemein Deutschen Hochschulsportverbandes, der selbst noch Student ist, zeigte sich begeistert von der neuen Anlage. Mit seinem Angebot sei der Göttinger Hochschulsport unter den ersten Drei in Deutschland.

Allerdings verlief der Bau der Anlage nicht vollkommen reibungslos. Schwierigkeiten habe unter anderem das Fundament bereitet, das an der Westseite abzurutschen drohte, sagte Bauer. Stahlanker zum gegenüberliegenden Fundament hätten das Problem gelöst. Eine weitere Schwierigkeit: Für die Halle habe es keine Gruppenfreigabe gegeben, weil die Konstruktion neu sei, erklärte Bauer. Die Einzelfreigabe habe entsprechend mehr Zeit verschlungen.

Auf 102 Teams sei die Soccer-Uniliga inzwischen angewachsen, erklärte Bauer. „Die Halle haben wir nicht nur für sie gebaut – aber auch.“ Vielleicht auch ein bisschen für die Blindenfußball-Nationalmannschaft. Ein offizielles Turnier könne auf den Plätzen nicht ausgetragen werden, sagte Teammanager Dr. Rolf Husmann, Lehrbeauftragter am Institut für Ethnologie in Göttingen. Doch zum Trainieren seien sie sehr gut geeignet. Zur Eröffnung spielten Teams des Unisports, des Gebäudemanagements der Uni und eine Journalistenmannschaft ein Blitzturnier aus – mit Vorteilen für den Hochschulsport.

Info

Die „Soccer Courts“ können laut Dr. Axel Bauer, Leiter des Hochschulsports, vor allem von Studierenden und Unibeschäftigten genutzt werden, Gäste seien willkommen. 20 Euro pro 45 Minuten kostet die geringste Miete. Je nach Überdachung, Freiluft, Winter oder Sommer sowie Tageszeit wird das Mieten teurer. Stollenschuhe sind untersagt. Infos: gturl.de/soccer.

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