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Hoffa-Preis für Göttinger Unfallchirurgen

Preisverleihung Hoffa-Preis für Göttinger Unfallchirurgen

Der Göttinger Arzt Dr. Lukas Weiser hat den Albert-Hoffa-Preis 2017 der Norddeutschen Orthopäden- und Unfallchirurgenvereinigung (NOUV) erhalten. Die Auszeichnung ist mit 2 500 Euro dotiert, teilte die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) mit.

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Lukas Weiser

Quelle: r

Göttingen. Der Göttinger Arzt Dr. Lukas Weiser hat den Albert-Hoffa-Preis 2017 der Norddeutschen Orthopäden- und Unfallchirurgenvereinigung (NOUV) erhalten. Die Auszeichnung ist mit 2 500 Euro dotiert, teilte die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) mit.

Der Assistenzarzt in der UMG-Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Plastische Chirurgie erhielt den Preis für seine Arbeit „Cement augmentation versus extended dorsal instrumentation in the treatment of osteoporotic vertebral fractures: a biomechanical comparison“.

Risiko der Lockerung

Thema der Arbeit ist die vergleichende Untersuchung von verschiedenen Verfahren zur operativen Stabilisation von Wirbelkörperbrüchen, mit denen sich ein Lockern der in den Knochen eingebrachten Schrauben verhindern lässt. Brüche des Wirbelkörpers zählen nach Angaben der UMG zu den häufigsten Folgeerscheinungen der Osteoporose. Sind solche Frakturen instabil oder kommt es zu einer Krümmung im Bereich der Fraktur, ist oft die Versorgung mit einem Schrauben-Stab-System die Therapie der Wahl. Eine Lockerung der dafür verwendeten Schrauben ist die häufigste Ursache dafür, dass die Konstruktion nicht hält.

In der Studie wurden zwei Verfahren verglichen, mit denen das Risiko einer Lockerung vermindert werden kann: die sogenannte Zementaugmentation, bei der die Schrauben mittels Knochenzement im Wirbelkörper verankert werden, oder die Verlängerung der Instrumentationsstrecke, wobei die Fraktur über mehrere Wirbelkörper hinweg stabilisiert wird.

Von Angela Brünjes

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