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Immatrikulationsfeier der Göttinger Universität im Foyer des ZHG

4300 Erstsemester Immatrikulationsfeier der Göttinger Universität im Foyer des ZHG

Bis der Tod euch scheidet! Nun ja – fast und nicht ausschließlich. Ganz so drastisch meint es Nivedita Mani nämlich nicht. „Für heute und für immer ist die Georg-Augusta Ihre Universität“, sagt die Juniorprofessorin bei der Immatrikulationsfeier der Hochschule und wird wahrscheinlich bei vielen Lebensläufen der mehr als 4000 Studienanfänger recht behalten.

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Gedränge im Zentralen Hörsaalgebäude: Viele neue Studierende der Universität treffen sich bei der Immatrikulationsfeier im Foyer.

Quelle: Vetter

Göttingen. Umso wichtiger ist ein gelungener Start in das Studium. Ein Teil davon ist die Immatrikulationsfeier, die in diesem Jahr mit einem neuem Konzept die Studierenden begrüßte.

Üblicherweise wurden die Neuimmatrikulierten in den vergangenen Jahren im Hörsaal 011 des Zentralen Hörsaalgebäudes (ZHG) der Universität willkommen geheißen. Da der Raum jährlich mehr überfüllt war, gab es Liveübertragungen in benachbarte Vorlesungssäle.

Persönlicher geht es beim neuen Konzept zu. Göttinger Institutionen aus Universität, Stadt und vielem andern stellen sich im Foyer des ZHG’s an ihren Ständen vor. Hier können sich die Neuimmatrikulierten Informationen über das Studium sowie das Leben in Göttingen holen und gleich persönlichen Kontakt aufbauen.

Uni-Magazin an Neu-Göttinger

Das Tageblatt ist auch vertreten: Mitarbeiterinnen verteilen das Uni-Magazin mit nützlichen Informationen für studentische Neu-Göttinger. Am Dienstag, 21. Oktober, erhalten es auch die Abonnenten der Göttinger Ausgabe.

Eine Bühne ist der Mittelpunkt der Veranstaltung. Darauf gibt es abwechselnd Musik der Göttinger Band Flooot sowie Gespräche und Reden von verantwortlichen Personen wie Universitätspräsidentin Prof. Ulrike Beisiegel oder eben von Mani. Die Juniorprofessorin, 1980 in Indien geboren, wurde 2006 an der Universität Oxford promoviert.

Nach weiterer Forschung an der englischen Hochschule und wissenschaftlichem Arbeiten am University College London folgte sie Anfang 2010 ohne Deutschkenntnisse einem Ruf an die Universität Göttingen. An der Georgia Augusta setzt sie sich nun mit dem Erwerb der Muttersprache bei Kindern auseinander.

Möglichkeiten von wissenschaftlichem Arbeiten

Und warum steht bei der Immatrikulationsfeier eigentlich „eine Juniorprofessorin auf der Bühne, die nicht einmal fehlerfrei Deutsch sprechen kann?“, fragt Mani in fehlerfreiem Deutsch. Sie zeigt mit ihrer Karriere den Erstemestern die Möglichkeiten von wissenschaftlichem Arbeiten und dessen Vielfältigkeit auf.

Ein Stichwort, das auch Beisiegel in ihrer Ansprache aufnimmt. Vielfältig sei nämlich die Universität. 13 Fakultäten, 21 grundständige Studienangebote 102 Master- und Promotionsstudiengänge zählt Beisiegel zu der Vielfältigkeit. Aber auch die unterschiedlichen Menschen, die an der Universität lernen und lehren sowie das Angebot, das mit Sport oder Kultur über das übliche Hochschul-Angebot hinausgeht zählt sie auf.

Leider sehe sie bei ihrer Arbeit als Präsidentin der Universität viel zu wenig Studierende, sagt Beisiegel. Die Biochemikerin berichtet, dass sie in dem Amt für die Lehre sie gar keine Zeit mehr hat. Zeit nimmt sich Beisiegel am Montag aber nach der Feier: Sie geht auf die verbliebenen Studierenden für persönliche Gespräche zu.

Von Friedrich Schmidt

Nachgefragt  

Robert Dingler kommt aus Alfeld. Da ist die Entfernung zu seiner Heimat nicht so weit, wenn er „doch einmal nach Hause möchte“, sagt der 18-Jährige.

Aus seinem Umfeld und von seinen Bekannten, die bereits Erfahrungen mit der Universität Göttingen haben, hat er nur Gutes von der Hochschule gehört. Das sei einer der wichtigsten Gründe gewesen, um sich an der Georgia Augusta zu immatrikulieren, meint Dingler.

   

Jennifer Hildebrand hat sich in diesem Semester in dem Masterstudiengang der Agrarwissenschaften an der Universität Göttingen eingeschrieben.

Die 23-Jährige studierte zuvor an der Hochschule in Gießen. Da habe ihr allerdings die Ausrichtung ihres Schwerpunkts „Tier nicht gefallen“.

In Göttingen sei das nun anders. Hier sollen schon die Einführungsveranstaltungen gut gewesen sein, hat Hildebrand von Kommilitonen gehört.

   

„Ich bin hier, weil der Studiengang in Göttingen nicht zulassungsbeschränkt ist“, sagt Alexander Feldmann. Er habe sich auch bei einigen anderen Hochschulen informiert.

Dort seien die Forstwissenschaften oft zulassungsbeschränkt, so der 22-Jährige. Nach seiner dreijährigen Ausbildung zum Forstwirt will sich Feldmann nun an der Georgia Augusta akademisch ausbilden.

Sein Studium hat er mit der Orientierungsphase begonnen.

   

„Es gab keine zweite Wahl“, sagt Aaron Steins. Das Studium an der Universität in Göttingen war für ihn von vornherein klar.

Der 19-Jährige kommt ursprünglich aus Alfeld.  Genau wie sein Kommilitone Dingler war auch für ihn die Entfernung zu Göttingen ein ausschlaggebender Punkt.

Die Orientierungsphase für sein Agrarstudium hat nun begonnen, bei der er „natürlich“ mitmacht, sagt der Erstsemesterstudent.

4300 Erstsemester: Immatrikulationsfeier der Universität im Foyer des Hörsaalgebäudes. ©Vetter

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