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In virtuellen Welten über den Tellerrand blicken

1,5 Millionen Euro für digitale Lehrprojekte In virtuellen Welten über den Tellerrand blicken

Die Universität Göttingen unterstützt Lehrende bei der Konzeption und Durchführung innovativer, international ausgerichteter Lehrprojekte. Für das dreijährige Projekt „Internationalisierung der Curricula: Internationalisierung - Digitalisierung - Diversifizierung“ wurden 1,5 Millionen Euro aus zentralen Studienqualitätsmitteln bewilligt.

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Ab dem Wintersemester 2016/2017 werden Lehrende bei der Konzeption virtueller Lernumgebungen und digitaler Lehr- und Lernmaterialien unterstützt.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Dies ist Geld des Landes Niedersachsen für die Verbesserung der Qualität der Lehre und der Studienbedingungen. Als bundesweit erste Universität betreibt die Georgia Augusta seit Anfang dieses Jahres eine strategisch ausgerichtete, universitätsweite und systematische Internationalisierung ihrer Studienprogramme.

Ab dem Wintersemester 2016/2017 werden Lehrende bei der Konzeption virtueller Lernumgebungen und digitaler Lehr- und Lernmaterialien unterstützt. Dazu werden sie auch sie mit Gastprofessoren aus dem Ausland zusammenarbeiten. In der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät soll so unter anderem eine neue Lehrveranstaltung zur Feldforschung in internationalen Kontexten entstehen.

„Verstärkte interkulturelle Dimension“ für die Lehre

In diesem Sommer filmen Studierende in Indonesien, Pakistan und Indien; die Videos werden ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen erste Einblicke in die Forschungspraxis im Ausland geben. In dem neuen Seminar werden die Studierenden sich virtuell mit Partnern vor Ort darüber austauschen, wie ihre eigenen Forschungsfragen im jeweiligen Land bearbeitet werden können.

„Neben neuen Inhalten eröffnet das Projekt den Studierenden auch Einblicke in ausländische Hochschulsysteme und andere Wissenschaftspraktiken. So gewinnt die Göttinger Lehre neue Perspektiven und eine verstärkte interkulturelle Dimension“, erläutert Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin für Internationales und Leiterin des Projekts. „Die virtuelle Zusammenarbeit in diesen Lehrprojekten fördert die Kommunikation über sprachliche Barrieren hinweg. Das schafft auch ein tieferes Verständnis für kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten“, ergänzt die Projektkoordinatorin Dr. Tanja Reiffenrath aus der Abteilung Studium und Lehre.

Neuartige Lern- und Lehrmaterialien

Die neuen Formate und Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit in der Lehre sollen unter anderem weitgehend barrierefrei zugänglich sein und Rücksicht auf die unterschiedlichen Lebenssituationen der Studierenden nehmen. Ziel ist es, durch diese neuartigen Lehr- und Lernmaterialien möglichst vielen Studierenden zu ermöglichen, ihre internationalen und interkulturellen Kompetenzen weiterzuentwickeln.pek/r

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