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„Wichtige Rolle“

Internationales Schreibzentrum besteht seit zehn Jahren „Wichtige Rolle“

Schreiben gehört zum studentischen und akademischen Arbeiten. Seit zehn Jahren erhalten Studierende und Nachwuchswissenschaftler Rat und Unterstützung vom Internationalen Schreibzentrum der Universität Göttingen, um Seminar- und Abschlussarbeiten sowie wissenschaftliche Veröffentlichungen zu verfassen.

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Beratungsstand des Schreibzentrums während der „Langen Nacht der (aufgeschobenen) Hausarbeiten“ im Jahr 2014 in der Staats- und Universitätsbibliothek.

Quelle: Peter Heller

Göttingen. Vor allem die „Lange Nacht der Hausarbeiten“ und die „Akademische Schreibwoche“ sind gute Gelegenheiten für Studierende, das Angebot des Schreibzentrums kennenzulernen. Von Jahr zu Jahr haben die Angebote mehr Teilnehmer und werden so gut angenommen, dass sie zuletzt in den Räumen der Staats- und Universitätsbibliothek stattfanden. „Das Schreibzentrum wurde vor zehn Jahren gegründet, weil Schreiben als wichtige Schlüsselkompetenz für Studium und Beruf gezielt gefördert werden muss“, sagt Dr. Melanie Brinkschulte, Leiterin der Einrichtung.

Studenten, die mit Aufschieberitis oder Schreibblockaden zu tun haben, können jederzeit Beratung in Anspruch nehmen und sich in Workshops mit dem akademischen und beruflichen Schreiben. Dazu gehören Kurse zum wissenschaftlichen Schreiben und Präsentieren, die Vermittlung von akademischen Schreibpartnerschaften und Unterstützung für Studierende, die in einer fremden Sprache Texte schreiben. Außerdem bildet das Zentrum Schreibberaterinnen und -berater aus und macht Studierende fit für das Schreiben im Beruf. Forschungsprojekte zum mehrsprachigen Schreiben und zum Textfeedback begleiten die Arbeit des Zentrums.

„Das internationale Schreibzentrum spielt eine wichtige Rolle im Rahmen der Internationalisierungsstrategie der Universität Göttingen. Schreiben stellt eine Schlüsselkompetenz für ein erfolgreiches Studium dar, in allen Disziplinen, sowohl für internationale als auch nationale Studierende, denn etwa 80 Prozent der Studienleistungen werden schriftlich erbracht“, erklärt Hiltraud Casper-Hehne. Die Professorin für interkulturelle Germanistik und für Internationales zuständige Vizepräsidentin der Universität Göttingen kennt das Problem für internationale Studierende, die aus anderen Wissenschaftskulturen kommen und für wissenschaftliche Texte andere Vorgaben kennen als hier üblich. „Wir müssen internationalen Studierenden die deutsche Wissenschaftskultur und Schreibkonventionen vermitteln“, beschreibt Casper-Hehne eine der Aufgaben des Internationalen Schreibzentrums.

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