Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Goldschätze, Moorleichen, Fälschungen

Jahrestagung „Archäometrie und Denkmalpflege“ Goldschätze, Moorleichen, Fälschungen

Wo wurde die Bronze erfunden? Woraus besteht der Dolch des Pharaos Tutanchamun? Und wie lassen sich Fälschungen von Kulturgütern sicher erkennen? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen sich die Wissenschaftler auf der Jahrestagung „Archäometrie und Denkmalpflege“ an der Universität Göttingen.

Voriger Artikel
Neue Angriffsform gegen Tumorzellen
Nächster Artikel
Vom Dachboden gerettet

Teile der Moorleiche eines vermutlich 12 jährigen Jungen aus dem Mittelalter.

Quelle: R

Göttingen. Die Tagung vom 28. September bis 1. Oktober findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Archäometrie und Denkmalpflege der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft statt. Archäometrie befasst sich mit der naturwissenschaftlichen Untersuchung von Kulturgut und archäologischen Funden – sie verknüpft somit historische und Geisteswissenschaften mit der Naturwissenschaft. Verschiedene Disziplinen von der Chemie, Physik und Biologie bis hin zu den Ingenieurs- und Restaurationswissenschaften arbeiten hier zusammen. Vor allem aber sind es auch Geowissenschaftler, die mit neuesten Analyseverfahren den materiellen Hinterlassenschaften der Menschheit auf die Spur kommen.

Während der Tagung in Göttingen werden nahezu alle Zeiträume der Menschheitsgeschichte behandelt. Die Arbeitsgebiete umfassen Mittelamerika, Afrika, Zentral- und Vorderasien sowie Europa. Auch regionale Themen wie Materialuntersuchungen aus dem Harz, dem Weserbergland und dem Solling stehen auf dem Programm.

In einem öffentlichen Abendvortrag am Mittwoch, 28. September, spricht der Landesarchäologe Dr. Henning Haßmann vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege über das Thema „Von Wildpferdjägern, Goldschätzen und Moorleichen – forschungsorientierte Bodendenkmalpflege in Niedersachsen“. Sein Vortrag beginnt um 19 Uhr im Alfred-Hessel-Saal des Historischen Gebäudes der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, Papendiek 14. Das gesamte Programm ist im Internet unter http://archaeometrie-tagung.gzg.geo.uni-goettingen.de/ zu finden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Uni Göttingen begrüßt zum #unistartgoe Studienanfänger