Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
James Bonds „Goldfinger“ aus physikalischer Sicht

Inforveranstaltung über Nanotechnologie James Bonds „Goldfinger“ aus physikalischer Sicht

Über Nanopartikel und die Zukunftstechnologien im James-Bond-Film „Goldfinger“ informiert eine öffentliche Veranstaltung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) am Donnerstag, 14. April, in Göttingen.

Voriger Artikel
Kampf im Ökosystem: Gift für Konkurrenten
Nächster Artikel
Tandem aus Experiment und Theorie

Unter die Lupe genommen: Metin Tolan spricht über die physikalische Plausibilität des dritten Teil der James-Bond-Reihe, Goldfinger.

Quelle: EF

Unter dem Titel „Bürgerinnen und Bürger treffen Experten – Nanotechnologie heute, morgen und übermorgen“ geben im Göttinger Kino CinemaxX ab 17.30 Uhr Experten aus Forschung, Wirtschaft und Verbraucherschutz allgemein verständlich Auskunft über Fragen rund um das Thema Nanotechnologie. Der Physiker Prof. Dr. Markus Münzenberg von der Universität Göttingen spricht über die Rolle von Nanotechnologie beispielsweise im Hinblick auf Fragen der Informationstechnologien, der Tumorbekämpfung, der Energieeffizienz oder erneuerbarer Energien. In einer anschließenden Diskussion haben Besucher die Möglichkeit, sich über potenzielle Gefahren der Nanotechnologie zu informieren. Etwas unterhaltsamer nimmt Prof. Dr. Metin Tolan von der Technischen Universität Dortmund den James-Bond-Film „Goldfinger“ aus physikalischer Sicht auf Plausibilität unter die Lupe. Im Anschluss an die Veranstaltung des BMBF zeigt das CinemaxX den Film als originale 35-Millimeter-Kopie in der deutschen Synchronfassung. Die Vorstellung beginnt um 22 Uhr.
Darüber hinaus informiert eine Ausstellung im Foyer des Kinos über regionale Aktivitäten zur Nanotechnologie in den Bereichen Bildung, Forschung, Wirtschaft und Verbraucherschutz. Ab 17.30 Uhr stehen dort Experten den Besuchern für informelle Gespräche und Fragen zur Verfügung. Das Vortragsprogramm beginnt um 18.30 Uhr in einem Kinosaal. Prof. Münzenberg spricht unter dem Titel „Nano – Was ist das und was kann daraus werden?“ über aktuelle und zukünftige Anwendungsmöglichkeiten für Nanotechnologie. Außerdem zeigt er auf, wo es bereits gelungen ist, Prozesse in der Natur auf der Nanoskala zu verstehen und weiterzuentwickeln: Warum zum Beispiel kann ein Gecko die Wand hochlaufen? Und warum ist ein Schmetterlingsflügel blau? Anschließend stellen sich Vertreter der Nanotechnology Industry Association in Brüssel, des Karlsruher Instituts für Technologie und der Verbraucherzentrale Düsseldorf den Fragen des Publikums. Nach einer kurzen Pause folgt um 20.15 Uhr der Vortrag von Prof. Tolan mit dem Titel „Fakt und Fiktion von (Zukunfts-)Technologien in James Bond: Goldfinger“.
Begleitend wird der „nanoTruck“ – ein rollendes Ausstellungs- und Kommunikationszentrum, das auf zwei Ebenen Nanotechnologie live präsentiert – am 14. und 15. April vor dem CinemaxX Göttingen über Hightech aus dem Nanokosmos informieren. Der Eintritt zur gesamten Veranstaltung des BMBF inklusive Ausstellung, nanoTruck, Vorträgen und Diskussionsrunde ist frei. Aufgrund der begrenzten Kapazität ist jedoch eine Reservierung nötig. Karten für die „Goldfinger“-Aufführung kosten 6 Euro plus gegebenenfalls Logenzuschlag. Alle Eintrittskarten sind im Internet oder an der Kinokasse erhältlich. Weitere Infos auf der Seite der Göttinger Uni.

pug/fh

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Amnesty-Protest auf dem Campus