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Kenner der Radiologie: Prof. Schuster gestorben

Uni Göttingen Kenner der Radiologie: Prof. Schuster gestorben

Universitätsprofessor Reinhold Schuster, langjähriger Leiter der Abteilung Röntgendiagnostik II am Universitätsklinikum, ist am 26. Februar im Alter von 85 Jahren gestorben. Schuster war seit 1955 am Klinikum und der Medizinischen Fakultät tätig. Als Lehrstuhlinhaber für Röntgendiagnostik innerer Krankheiten leitete er die dafür zuständige Abteilung  von 1971 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1994.

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R. Schuster

Quelle: EF

Göttingen. Für seine besonderen Verdienste um die ärztliche Versorgung der Bevölkerung und um den Berufsstand wurde er im selben Jahr von der Ärztekammer Niedersachsen mit der Ehrenplakette ausgezeichnet, teilte die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) mit.

Schuster, am 3. April 1929 in Göttingen geboren, studierte Humanmedizin in Göttingen und wurde hier 1954 promoviert. Der Habilitation im Jahr 1966 mit einer Arbeit über die Auswirkungen von Zytostatika im Zusammenhang mit ionisierenden Strahlen folgte ab 1967 die Tätigkeit als Oberarzt in der Radiologischen Klinik. 1971 wurde er Universitätsprofessor für Röntgendiagnostik innerer Krankheiten.

Seit 1958 beschäftigte sich Schuster intensiv mit Fragen der Grundlagenforschung und den Möglichkeiten der Röntgenstrahlung zur Diagnostik und Behandlung von inneren und anderen Erkrankungen. Seine Kenntnisse auf dem Gebiet der Gefäßdiagnostik führten zu methodischen Arbeiten zur digitalen Substraktionsangiographie. Schwerpunkte seiner Abteilung waren die Diagnostik der Bauchspeicheldrüse, der Lunge und entzündlicher Darmerkrankungen. In den letzten Jahren seiner Tätigkeit hat sich Professor Schuster mit Fragen der Kernspintomographie von Leberveränderungen sowie rheumatischer Erkrankungen befasst. Im Auftrag der Ärztekammer Niedersachsen war er in der Strahlenschutzschulung von Ärzten aktiv. Auch über seine Pensionierung hinaus engagierte er sich als akademischer Lehrer, bot weiterhin Vorlesungen an und betreute Dissertationen. jes

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