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Klasen leitet Entwicklungsländerforschung

European Development Research Network Klasen leitet Entwicklungsländerforschung

Der Entwicklungsökonom Professor Stephan Klasen von der Universität Göttingen ist zum Präsidenten des European Development Research Network (EUDN) gewählt worden. Er wird das Netzwerk in den kommenden drei Jahren leiten.

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Stephan Klasen

Quelle: EF

Göttingen. „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung und hoffe, dazu beitragen zu können, dass das EUDN den Aufschwung in der Entwicklungsländerforschung in den vergangenen Jahren in Europa weiter stärken und konsolidieren kann“, sagte Klasen (49). Der Wirtschaftswissenschaftler wurde 2003 ins EUDN aufgenommen und ist seit 2012 in der Exekutive tätig. Nun tritt er die Nachfolge von Prof. Franҫois Bourguignon von der Paris School of Economics an.

 

Klasen kam, nach Stationen bei der Weltbank in Washington und Südafrika, King's College (Cambridge, England) und der Universität München , im Jahr 2003 an die Universität Göttingen. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit Fragen von Armut, Ungleichheit, Umwelt, und Gender in Entwicklungsländern.

 

Im EUDN sind seit 2001 die forschungsstärksten europäischen Entwicklungsökonomen organisiert. Das Netzwerk umfasst derzeit etwa 80 Vollmitglieder aus 15 Ländern und 20 assoziierte Mitglieder. Es fördert entwicklungsökonomische Forschung über Workshops für Nachwuchswissenschaftler sowie eine Jahreskonferenz für Mitglieder. Darüber hinaus arbeiten Mitglieder des EUDN an gemeinsamen Forschungsprojekten und organisieren entwicklungspolitische Veranstaltungen mit europäischen Organisationen, so beispielsweise eine Veranstaltung Anfang Dezember in Oslo zum Thema Armutsmessung in Entwicklungsländern. pug

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