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Kontakte knüpfen, Chancen ermitteln

20. Praxisbörse der Uni Göttingen Kontakte knüpfen, Chancen ermitteln

Was mache ich nach dem Studium? Und wie kann ich vorher Erfahrungen für das Berufsleben sammeln? Solchen Fragen widmet sich die Praxisbörse der Universität Göttingen. Während am Dienstag der Nordcampus Messeort war, ist am Mittwoch, 14. Juni, das Zentrale Hörsaalgebäude (ZHG) Ort des Geschehens.

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Quelle: Wenzel

Göttingen. Mit ihrem Lebenslauf in der Hand läuft Lisa Poser durch das Physik-Foyer auf dem Nordcampus. Stand an Stand stehen hier verschiedene Unternehmen sowie Einrichtungen der Universität, deren Mitarbeiter nur darauf warten, von den Studenten ausgefragt zu werden. „Ich werde im Oktober mit meinem Agrar-Master fertig“, erzählt die 28-jährige Poser. Nun wolle sie verschiedene Unternehmen nach Bewerbungsverfahren und Chancen auf einen Job befragen.

Bewerbungen laufen online

„Die Unternehmen wollen aber eher nicht, dass man direkt Bewerbungen abgibt“, sagt Poser. Ihren Lebenslauf habe sie nur dabei, um eine Einschätzung von den Firmen zu bekommen. Das bestätigt Gabor Gyetvai, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei KWS, wo die Agrar-Studentin sich gerade informiert. „Die Bewerbungen laufen online“, sagt er. Trotzdem könnten sie den Studenten weiterhelfen, zum Beispiel erklären, wie Wissenschaftsbewerbungen sich von Bewerbungen in der Industrie unterscheiden.

Praxisbörse am Mittwoch

Der zweite Tag der Praxisbörse wird im Zentralen Hörsaalgebäude der Universität Göttingen veranstaltet, Platz der Göttinger Sieben 5. Am Mittwoch, 14. Juni, stehen hier von 10 bis 17 Uhr über 100 Aussteller, darunter viele Unternehmen, für Gespräche zu Praktika, Abschlussarbeiten, Jobs und mehr zur Verfügung.

Eröffnet wird der Tag um 11 Uhr durch Universitätspräsidentin Prof. Ulrike Beisiegel. In den Hörsälen werden Vorträge angeboten, unter anderem um 11.30 Uhr in Hörsaal 006 zum Thema „Im Vorstellungsgespräch glänzen – Tipps aus Unternehmersicht“. Ab 12 Uhr wird es in Hörsaal 004 in einer Veranstaltung des SüdniedersachsenInnovationsCampus um „Abschlussarbeiten in Unternehmen“ gehen. An Stand 21 werden kostenlose Bewerbungsfotos angeboten. Das ganze Programm gibt’s unter uni-goettingen.de/praxisboerse. hsc

Am Stand von Sartorius liegen neben Produktionsbeispielen wie einer Filterkassette auch Stellenbewerbungen aus. „Wir suchen vor allem Praktikanten und Werkstudenten“, erklärt Lisa Heldt, die dort für das Praktikanten- und Werkstudentenmanagement zuständig ist. Aus Praktikanten und Werkstudenten würden sie später oft Mitarbeiter für feste Stellen rekrutieren. Aber auch Abschlussarbeiten könnten bei dem Unternehmen geschrieben werden.

Bei Sartorius-Mitarbeiterin Heldt lässt sich Spanierin Sofia Guerin gerade erklären, was ein Praktikum vom Werkstudentenjob unterscheidet. „Das ist eine gute Gelegenheit, um mit Firmen in Kontakt zu kommen“, findet die 24-jährige Neurobiologie-Studentin. „Ich werde nächstes Sommersemester mit meinem Master fertig und suche jetzt nach einem Praktikum“, erzählt sie. Denn ihr Ziel sei es, auch nach dem Studium in Deutschland zu bleiben und zu arbeiten.

20. Praxisbörse an der Uni Göttingen am Nord- und Zentralcampus

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Zu den 29 Ausstellern auf dem Nordcampus gehören neben Unternehmen auch Uni-Einrichtungen und ähnliche Initiativen. Darunter beispielsweise auch Mitarbeiter vom SüdniedersachsenInnovationsCampus (SNIC). „Wir fördern unter anderem anwendungsbezogene Abschlussarbeiten“, erzählt Caroline Heck vom SNIC. So würden sie Studenten bei Interesse Kontakte in die Wirtschaft vermitteln. Außerdem gebe es finanzielle Fördermöglichkeiten für solche anwendungsbezogenen Abschlussarbeiten, die oft arbeitsaufwändiger seien.

Seine Masterarbeit fast fertig hat der 25-jährige Christoph Luderer. Er ist auf der Suche nach einer Promotionsstelle im Bereich Physik und deshalb wegen eines Vortrages auf die Praxisbörse gekommen. Über „Industriepromotion als Naturwissenschaftler - Chancen und Vorurteile“ sprach Adrian Ley von Sartorius, ein interessantes Thema für den Physikstudenten. Er war einer von rund 1000 bis 1500 Studenten auf der Praxisbörse am Nordcampus, so die Einschätzung von Claudia Kohrell, Projektleiterin der Praxisbörse. Für den Messetag im ZHG würden ganze 5000 bis 6000 Besucher erwartet.

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