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Krimiserie Tatort: Tagung an der Uni

International besetzt Krimiserie Tatort: Tagung an der Uni

Die ARD-Krimiserie Tatort ist das Thema einer internationalen Tagung an der Universität Göttingen. Unter dem Titel „Zwischen Serie und Werk – Die ARD-Reihe Tatort im fernseh- und gesellschaftsgeschichtlichen Kontext“ diskutieren rund 20 Forscher.

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Quelle: ARD

Göttingen. Dabei werden film- und fernsehwissenschaftliche Ansätze mit Perspektiven aus der Literatur-, Medienkultur- und der Sozialwissenschaft in Verbindung gebracht.

Qualitäts- und Kunstansprüche?

Die Tagung wird vom Seminar für Deutsche Philologie der Universität Göttingen und dem Institut für Literaturwissenschaft des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) organisiert. Im Mittelpunkt steht die Einordnung der Reihe in die Geschichte des Fernsehens und gesellschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte. Ein weiteres Thema der Tagung sind die Qualitäts- und Kunstansprüche der gesamten Reihe sowie einzelner Folgen und Sender und wie diese sich an den ästhetischen Möglichkeiten des Kinofilms orientieren.

Die Tagung wird am Donnerstag, 20. Juni, um 14 Uhr in der Paulinerkirche, Papendiek 14, eröffnet. Der erste Teil hat den Tatort als Reflexionsmedium zum Thema und befasst sich mit der Tatort-Geschichte, brisante Themen in der Serie sowie die Veränderungen der Täterprofile als Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen. Am Freitag, 21. Juni, geht es im zweiten Teil um die Logik des öffentlich-rechtlichen Fernsehkrimis in der Hauptsendezeit. Der dritte Teil betrachtet die Serie im internationalen Vergleich.

 jes

uni-goettingen.de/de/vortraegetagungen/15028.html

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Voträge in der Paulinerkirche

Krimiserie in der ARD.  Dauerbrenner mit sechs Buchstaben seit 42 Jahren: „Tatort“. 890 Folgen sind mittlerweile ausgestrahlt worden. Kaum ein Tag, an dem nicht auf irgendeinem der Kanäle ein Tatort läuft, an manchen Tagen sind es bis zu fünf. Da wurde es Zeit, dass auch die Wissenschaft sich diesem Phänomen widmet.

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