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Göttingen Durch Singen gutes Tun
Campus Göttingen Durch Singen gutes Tun
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12:28 23.05.2017
Das aktuelle Team der Kulturoffensive um Gründungsmitglied Miriam Horst (Mitte). Quelle: r
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Göttingen

Die Kulturoffensive ist eine studentische Initiative mit drei festen Mitgliedern. Die weiteren Mitglieder wechseln ständig, da sie sich aus Teilnehmern des „Praxiswerkstatt Projektmanagement“-Kurses der Zentralen Einrichtung für Sprachen und Schlüsselkompetenzen (ZESS) zusammensetzen. Die Initiative selbst ist aus einem ZESS-Kurs vor etwa einem Jahr entstanden. Sie wollten „etwas Schönes schaffen“, sagt Miriam Horst, eines der Gründungsmitglieder. Ihre Aktionen sollen ein Ort der Begegnung für Menschen verschiedensten Alters und unterschiedlicher Herkunft sein. Sie finanzieren sich teilweise aus dem Stipendium „Kreativität im Studium“ von der Universität Göttingen und werden seit kurzem auch von der Stadt gefördert. Die Kulturoffensive bleibt nach eigenen Angaben dennoch auf Spenden angewiesen.

Info

Die Aktion „Voices of Humanity - Erhebe deine Stimme“ wird am Sonntag, 11. Juni, veranstaltet. Um 16 Uhr beginnen in der Musa, Hagenweg 2, die Proben für den Chor-Teil, ab etwa 18.30 Uhr startet das gemeinsame Singen. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die erste Aktion war vor fast einem Jahr „Refugees in Concert+“, bei dem Geflüchtete auf der Bühne standen. „Die Vorbereitungen waren total stressig, aber wir wurden belohnt. Es waren viel mehr Leute da als erwartet“, erinnert sich Horst. Ein Künstler, der dort aufgetreten ist, der Pianist Aeham Ahmad, wird auch bei der nächsten Aktion wieder dabei sein. Unter dem Motto „Voices of Humanity – Erhebe deine Stimme“ organisiert die Kulturoffensive am Sonntag, 11. Juni, ein zweigeteiltes Event. Die Mitglieder möchten mit einem Chor den Song „Imagine“ von John Lennon singen und das in einem Video festhalten. Alle Interessierten, Profi-Sänger oder nicht, sind dazu eingeladen. Anschließend wird es ein Konzert geben, neben Ahmad sind bisher die Bands Leaves and Trees und Tom Schreibers Blume bestätigt. Sie wollten damit Leuten die Chance geben, sich aktiv für Menschlichkeit und Toleranz einsetzten zu können. Die 29-jährige Studentin sagt: „Die Menschen können mit Spaß an der Musik etwas Gutes bewirken.“

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