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Göttingen Land fördert Nahverkehr in Göttingen und Adelebsen
Campus Göttingen Land fördert Nahverkehr in Göttingen und Adelebsen
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00:18 14.01.2018
Für 218000 Euro soll auch das Bahnhofsumfeld in Adelebsen umgestaltet werden. (Archivbild 2016). Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

Eines der größten Einzelprojekte dabei: die Beschleunigung des Nahverkehrs in der Stadt Göttingen, die 1,1 Millionen Euro kosten soll. Außerdem soll für 218000 Euro das Bahnhofsumfeld in Adelebsen umgestaltet werden. Dort ist auch eine Park & Ride-Anlage vorgesehen.

Außerdem fördert das Land die Beschaffung von zehn Bussen für die Göttinger Verkehrsbetriebe für 3,67 Millionen Euro. Das Unternehmen Hahne-Reisen in Braunlage wird zwei Busse für 460000 Euro beschaffen – auch hier unterstützt das Land.

In Northeim wird ein Bus der Firma Weihrauch/Uhlendorff gefördert. Insgesamt gibt das Land für die Beschaffung von Bussen für den ÖPNV 27 Millionen Euro aus.

In Stadt und Landkreis Göttingen sollen zudem 56 Bushaltestellen für gut eine Million Euro grunderneuert werden. Im Landkreis Northeim sind es 40 Bushaltestellen, die erneuert werden. Die Kosten dafür betragen gut 700000 Euro.

Für ganz Niedersachsen werden im laufenden Jahr 71 Neu-und Ausbauvorhaben im straßengebundenen ÖPNV mit insgesamt 26,4 Millionen Euro gefördert, informiert das Verkehrsministerium. Dazu kommen drei Projekte im Schienenpersonenverkehr mit insgesamt 14,1 Millionen Euro, 131 Projekte im ÖPNV- Grunderneuerungsprogramm für Haltestellen mit 15 Millionen Euro und 27 Millionen für 252 Omnibusse.

„Mit der Landesförderung von 82 Millionen Euro“, erklärt Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU), „werden insgesamt Investitionen in Höhe von über 155 Millionen Euro ermöglicht“. Größtes Einzelprojekt mit einer Förderung in Höhe von 12,6 Millionen Euro ist der Ausbau des Stellwerks der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (EVB) in Bremervörde zu einem elektronischen Stellwerk. Unter anderem werden damit „die Möglichkeiten für den Seehafenhinterlandverkehr verbessert und die Voraussetzungen für den weltweit ersten Einsatz von Brennstoffzellenfahrzeuge im Schienenpersonennahverkehr als zentralem Zukunftsprojekt geschaffen“, erläutert das Ministerium.

Von Matthias Heinzel

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