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„Landschaft um 1800“

Wallstein-Verlag „Landschaft um 1800“

Mit der Frage nach dem Verhältnis zwischen gestalteter Landschaft und dem betrachtenden Subjekt seit der Zeit um 1800 beschäftigen sich die Beiträge im Aufsatzband „Landschaft um 1800. Aspekte der Wahrnehmung in Kunst, Literatur, Musik und Naturwissenschaft“.

Göttingen. Grundlegend für die verschiedenen Fragestellungen der Autoren ist die Annahme, dass sich das Verhältnis zwischen Landschaft und Betrachter seit dieser Zeit gerade durch die stark zunehmende Zahl der Landschaftsreisen und das wachsende Interesse an naturkundlichen Phänomenen nachhaltig verändert hat. Der Aufsatzband versammelt Vorträge, die im Rahmen der gleichnamigen Vortragsreihe der Georg-August-Universität Göttingen im Wintersemester 2009/10 gehalten wurden und wird durch weitere Beiträge ergänzt.

Die Autoren nähern sich der Frage der Wahrnehmung von Landschaft, die keineswegs mit Natur gleichzusetzen sei, aus verschiedenen Disziplinen, wie Literatur-, Kultur- oder Musikwissenschaft, Germanistik, Geschichte, beziehungsweise. Kunstgeschichte oder aus naturwissenschaftlicher Sicht. Die kulturellen Prägungen und damit einhergehende Erwartungen eines Betrachters haben, so die Herausgeber Thomas Noll, Urte Stobbe und Christian Scholl, einen wesentlichen Einfluss auf dessen subjektive Wahrnehmung.

Auf welche Weise sich eben diese kulturell geprägte Wahrnehmung von Landschaften in Kunst, Literatur, Musik und Naturwissenschaft um 1800 niederschlug, wird anhand konkreter Beispiele in den vorliegenden Beiträgen zur Landschaftsforschung erörtert und durch Abbildungen verdeutlicht.

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Thomas Noll (Hg.): „Landschaft um 1800“. Wallstein-Verlag, 363 Seiten, 32,90 Euro.

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