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Leibniz-Edition jetzt online

10 000 Briefe des Universalgelehrten Leibniz-Edition jetzt online

In dem Forschungsprojekt „Leibniz-Edition“ erschließen die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen gemeinsam den umfangreichen Briefwechsel des Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz, der 2008 in das UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen wurde.

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Zeichnung von Leibniz, die seine Praxisorientierung belegt: Anweisung für den Bau einer Lampe.

Quelle: Leibniz Forschungsstelle

Göttingen/Hannover. Eine Personen- und Korrespondenz-Datenbank dient dabei als Arbeitsinstrument und wird unter der Federführung des Leibniz-Archivs Hannover laufend aktualisiert.

Nun steht sie der internationalen Leibniz-Forschung und der interessierten Öffentlichkeit im Internet zur Verfügung ( https://leibniz.uni-goettingen.de). Zurzeit sind in der Datenbank rund 1000 Korrespondenten und etwa 10 000 Briefe freigeschaltet. Weitere Briefe (2350) und Datensätze zu Personen (etwa 27 000) sind für externe Benutzer noch unsichtbar; sie werden nach und nach redaktionell überarbeitet und veröffentlicht.

Die Briefe von Leibniz (1646-1716) bilden ein einzigartiges Zeugnis der europäischen Gelehrtenkultur im Übergang vom Barock zur frühen Aufklärung, nicht allein wegen ihres weltumspannenden Themenspektrums. In den 20 000 Briefen an etwa 3200 Empfänger äußerte sich der Universalgelehrte zu ziemlich jedem gesellschafts- und wissenschaftsrelevantem Thema seiner Zeit.

So dokumentieren die Schriften das wachsende Interesse Europas für Russland zur Zeit Zar Peters I. ebenso wie den kulturellen Austausch mit China; sie markieren den Wendepunkt in der Entwicklung von Technik und Denken der Zeit und stehen für die Suche nach der Verbindung westlicher Wissenschaft mit fernöstlicher Denkweise. Die meisten Briefe verfasste Leibniz auf Latein und Französisch. In diesen Sprachen werden seine Werke auch erfasst, die Kommentare sind auf Deutsch.

chb/eb

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